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62 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Kleve

Photovoltaik in Kleve

Solaranlagen
3.578 Anlagen
Installierte Leistung
50,9 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,96 kW pro Kopf

38 % unter Bundesdurchschnitt

3.578 Anlagen mit 50,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Kleve?

Kleve in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-10-27 auf 3.578 Solaranlagen und 50,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 53.028 Einwohnern entspricht das 0,96 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Kleve liegt damit 38 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 16 von 16 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 5,2 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 47 % und eine mittlere Anlagengröße von 14 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,96

kW
▼ -38 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,6

%

1.667 Speicher bei 3.578 Anlagen

Installiert

50,9 MW

Zubau 12 Mon.

5,2 MW

+10 %

Solaranlagen

3.578

Einwohner

53.028

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kleve?

Segmentierter PV-Zubau in Kleve — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Gewerbe-Anlagen sind der Gewinner in Kleve: +98 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+98 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +7 %
  • Heimsegment▼ -3 %
  • Gewerbe▲ +98 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kleve: 5.228 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02549November 2025: 9 kW, Vorjahr 12 kWDezember 2025: 10 kW, Vorjahr 13 kWJanuar 2026: 10 kW, Vorjahr 13 kWFebruar 2026: 17 kW, Vorjahr 14 kWMärz 2026: 22 kW, Vorjahr 25 kWApril 2026: 37 kW, Vorjahr 32 kWMai 2026: 47 kW, Vorjahr 34 kWJuni 2026: 28 kW, Vorjahr 38 kWJuli 2026: 40 kW, Vorjahr 38 kWAugust 2026: 49 kW, Vorjahr 30 kWSeptember 2026: 27 kW, Vorjahr 26 kWOktober 2026: 17 kW, Vorjahr 18 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0212424November 2025: 229 kW, Vorjahr 192 kWDezember 2025: 304 kW, Vorjahr 311 kWJanuar 2026: 178 kW, Vorjahr 335 kWFebruar 2026: 159 kW, Vorjahr 277 kWMärz 2026: 115 kW, Vorjahr 159 kWApril 2026: 134 kW, Vorjahr 209 kWMai 2026: 256 kW, Vorjahr 291 kWJuni 2026: 232 kW, Vorjahr 185 kWJuli 2026: 424 kW, Vorjahr 313 kWAugust 2026: 267 kW, Vorjahr 276 kWSeptember 2026: 241 kW, Vorjahr 173 kWOktober 2026: 252 kW, Vorjahr 166 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
05701kNovember 2025: 1.140 kWDezember 2025: 99 kW, Vorjahr 132 kWJanuar 2026: 323 kWFebruar 2026: 31 kWMärz 2026: 50 kW, Vorjahr 140 kWApril 2026: 69 kW, Vorjahr 100 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 156 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 54 kWJuli 2026: 165 kW, Vorjahr 258 kWAugust 2026: 99 kW, Vorjahr 37 kWSeptember 2026: 51 kW, Vorjahr 169 kWOktober 2026: 41 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
08872kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 13 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 1.774 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
215 312 kW +7 %
Heimsegment
2–30 kWp
246 2,8 MW -3 %
Gewerbe
>30 kWp
12 2,1 MW +98 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 480 5,2 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kleve zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kleve, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kleve 362 Speicher mit zusammen 3,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +32 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+5 %
Anlagen
230
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+32 %
Anlagen
122
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
3
Kapazität
173 kWh
Ø/Anlage
57,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
362
Kapazität
3,2 MWh
Ø/Anlage
8,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Kleve im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kleve 0,96 kW
Ø Kleve 1,82 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Kleve hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Kleve auf?

1.667 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Kleve – eine Quote von 47 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Kleve zählt bislang 3.578 Solaranlagen mit 50,9 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Platz 16 von 16 im Landkreis Kleve: Kleve liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Kleve

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Kleve: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

14,2 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

47 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

480 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Mittelstadt bringt Kleve vor allem Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 62 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 9,9 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 47 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Die Speicherquote von 47 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Kleve verbreitet, aber kein Automatismus.

Zubau findet in Kleve derzeit kaum statt: 480 neue Anlagen mit 5,2 MW in zwölf Monaten, 99 Watt je Einwohner und damit weit unter dem Bundeswert, unter dem Tempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 14 % weitgehend stabil.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Kleve?

4753347559

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kleve — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kleve gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.578 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 50,9 MW. Das entspricht 0,96 kW pro Einwohner.
1.667 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kleve [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kleve-nw/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kleve installiert?

In Kleve sind 50,9 MW PV-Leistung in 3.578 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 16 von 16 im Landkreis Kleve. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 53.028 Einwohner entspricht der Bestand 0,96 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kleve im Vergleich da?

Mit 0,96 kW pro Einwohner liegt Kleve unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Kleve belegt Kleve Platz 16 von 16. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kleve?

In Kleve sind 1.667 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Kleve liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kleve?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kleve 5,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 480 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 99 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Kleve üblich?

Eine typische Dachanlage in Kleve hat 9,9 kWp; das ist der Durchschnitt der 2.208 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 62 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Kleve stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 47 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 1.170 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kleve?

Kleve liegt im Landkreis Kleve im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Kleve gibt es insgesamt 16 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kleve?

In Kleve entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 246 neuen Anlagen und 2,8 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 12 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kleve?

In Kleve wurden in den letzten 12 Monaten 215 Balkonkraftwerke registriert (312 kW). Das sind +7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kleve?

In Kleve wurden in den letzten 12 Monaten 480 neue Solaranlagen mit insgesamt 5,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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