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184 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Wunsiedel i. Fichtelgebirge

Photovoltaik in Kirchenlamitz

84 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 416 Anlagen mit 8,7 MW Gesamtleistung

Kirchenlamitz, Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 8,7 MW, verteilt auf 416 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 3.122 Einwohnern entspricht das 2,80 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Kirchenlamitz liegt damit 84 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 6 von 17 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,3 MW neue Leistung hinzu – rund 3 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 25 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 21 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,80

kW
▲ +84 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

25,5

%

106 Speicher bei 416 Anlagen

Installiert

8,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+3 %

Solaranlagen

416

Einwohner

3.122

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kirchenlamitz?

Segmentierter PV-Zubau in Kirchenlamitz — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Kirchenlamitz setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
15 19 kW -52 %
Heimsegment
2–30 kWp
10 128 kW -39 %
Gewerbe
>30 kWp
1 115 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 27 263 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kirchenlamitz zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kirchenlamitz, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Kirchenlamitz wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Kirchenlamitz im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kirchenlamitz 2,80 kW
Ø Wunsiedel i. Fichtelgebirge 3,46 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kirchenlamitz erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kirchenlamitz auf?

0,3 MW Neuzubau in den letzten zwölf Monaten: Kirchenlamitz baut den Solarbestand von mittlerweile 416 Anlagen weiter aus.

Überblick

Kirchenlamitz zählt zu den solarstärkeren Regionen in Bayern: 416 Anlagen, 8,7 MW Leistung und 2,80 kW pro Kopf sprechen eine klare Sprache.

Einordnung

Kirchenlamitz bewegt sich mit Platz 6 von 17 nah am Landesschnitt des Landkreises Wunsiedel i. Fichtelgebirge. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Kirchenlamitz mit 2,80 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Kirchenlamitz?

95158

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kirchenlamitz — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kirchenlamitz gibt es laut solarzubau.de aktuell 416 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,7 MW. Das entspricht 2,80 kW pro Einwohner.
106 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 25,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kirchenlamitz [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kirchenlamitz/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kirchenlamitz installiert?

In Kirchenlamitz sind 8,7 MW PV-Leistung in 416 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 17 im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.122 Einwohner entspricht der Bestand 2,80 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kirchenlamitz im Vergleich da?

Mit 2,80 kW pro Einwohner liegt Kirchenlamitz über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge belegt Kirchenlamitz Platz 6 von 17. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kirchenlamitz?

In Kirchenlamitz sind 106 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 25,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kirchenlamitz?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kirchenlamitz 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 27 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kirchenlamitz?

Kirchenlamitz liegt im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge im Bundesland Bayern. Im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge gibt es insgesamt 17 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kirchenlamitz?

In Kirchenlamitz entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 10 neuen Anlagen und 128 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kirchenlamitz?

In Kirchenlamitz wurden in den letzten 12 Monaten 15 Balkonkraftwerke registriert (19 kW). Das sind -52 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kirchenlamitz?

In Kirchenlamitz wurden in den letzten 12 Monaten 27 neue Solaranlagen mit insgesamt 263 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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