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316 % vom Ø
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Baden-Württemberg · Biberach

Photovoltaik in Kirchdorf an der Iller

Solaranlagen
669 Anlagen
Installierte Leistung
19,8 MW installiert
Leistung pro Einwohner
4,93 kW pro Kopf

3,2× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Kirchdorf an der Iller?

Kirchdorf an der Iller, Landkreis Biberach (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-10-27 669 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 19,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 4.024 Einwohner sind das 4,93 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Kirchdorf an der Iller liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (3,2-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 45 Regionen in diesem Umfeld belegt Kirchdorf an der Iller damit Platz 14 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,5 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 33 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 30 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,93

kW
▲ +216 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

33,0

%

221 Speicher bei 669 Anlagen

Installiert

19,8 MW

Zubau 12 Mon.

1,5 MW

+8 %

Solaranlagen

669

Einwohner

4.024

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kirchdorf an der Iller?

Segmentierter PV-Zubau in Kirchdorf an der Iller — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Kirchdorf an der Iller verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 78 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+78 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +78 %
  • Heimsegment▼ -18 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kirchdorf an der Iller: 1.521 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
047November 2025: 2 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 7 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 1 kWJuni 2026: 6 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 6 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWSeptember 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
061122November 2025: 34 kW, Vorjahr 35 kWDezember 2025: 14 kW, Vorjahr 81 kWJanuar 2026: 16 kW, Vorjahr 37 kWFebruar 2026: 52 kW, Vorjahr 31 kWMärz 2026: 41 kW, Vorjahr 21 kWApril 2026: 28 kW, Vorjahr 49 kWMai 2026: 21 kW, Vorjahr 68 kWJuni 2026: 35 kW, Vorjahr 89 kWJuli 2026: 122 kWAugust 2026: 38 kW, Vorjahr 31 kWSeptember 2026: 22 kW, Vorjahr 25 kWOktober 2026: 56 kW, Vorjahr 118 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
01k3kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 44 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 921 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 2.819 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 2.809 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 352 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
0500999November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 999 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
32 41 kW +78 %
Heimsegment
2–30 kWp
35 480 kW -18 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
1 999 kW —
Gesamt 68 1,5 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kirchdorf an der Iller zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kirchdorf an der Iller, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kirchdorf an der Iller 49 Speicher mit zusammen 9,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 191,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +89 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+89 %
Anlagen
27
Kapazität
131 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+24 %
Anlagen
21
Kapazität
328 kWh
Ø/Anlage
15,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Anlagen
1
Kapazität
8,9 MWh
Ø/Anlage
8.944 kWh
Gesamt
Anlagen
49
Kapazität
9,4 MWh
Ø/Anlage
191,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Kirchdorf an der Iller im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kirchdorf an der Iller 4,93 kW
Ø Biberach 3,67 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Kirchdorf an der Iller hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Kirchdorf an der Iller auf?

4,93 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Kirchdorf an der Iller zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Kirchdorf an der Iller kommen auf jeden Einwohner 4,93 kW Solarleistung. 669 Anlagen mit insgesamt 19,8 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Platz 14 von 45 im Landkreis Biberach: Kirchdorf an der Iller übertrifft den Landesdurchschnitt um 238 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 4,93 kW pro Einwohner setzen Kirchdorf an der Iller deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Biberach

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Kirchdorf an der Iller: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

29,7 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

33 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

68 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Landgemeinde wie Kirchdorf an der Iller prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude die Dachlandschaft: 80 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 12,1 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 57 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. 33 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Der Zubau ist das auffälligste Signal aus Kirchdorf an der Iller: 378 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (68 Anlagen, 1,5 MW) liegen beim 1,8-Fachen des Bundesdurchschnitts und klar über dem Tempo Baden-Württembergs. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 80 % zurückgegangen.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Kirchdorf an der Iller?

88457

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kirchdorf an der Iller — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kirchdorf an der Iller gibt es laut solarzubau.de aktuell 669 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 19,8 MW. Das entspricht 4,93 kW pro Einwohner.
221 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 33,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kirchdorf an der Iller [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kirchdorf-an-der-iller/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kirchdorf an der Iller installiert?

In Kirchdorf an der Iller sind 19,8 MW PV-Leistung in 669 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 14 von 45 im Landkreis Biberach. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.024 Einwohner entspricht der Bestand 4,93 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kirchdorf an der Iller im Vergleich da?

Mit 4,93 kW pro Einwohner liegt Kirchdorf an der Iller über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Biberach belegt Kirchdorf an der Iller Platz 14 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kirchdorf an der Iller?

In Kirchdorf an der Iller sind 221 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 33,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Kirchdorf an der Iller liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kirchdorf an der Iller?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kirchdorf an der Iller 1,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 68 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 378 Watt in zwölf Monaten, das 1,8-Fache des Bundesdurchschnitts und mehr als Baden-Württemberg insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Kirchdorf an der Iller üblich?

Eine typische Dachanlage in Kirchdorf an der Iller hat 12,1 kWp; das ist der Durchschnitt der 532 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 80 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Kirchdorf an der Iller stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 57 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 90 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kirchdorf an der Iller?

Kirchdorf an der Iller liegt im Landkreis Biberach im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Biberach gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kirchdorf an der Iller?

In Kirchdorf an der Iller entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 1 neuen Anlagen und 999 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 35 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kirchdorf an der Iller?

In Kirchdorf an der Iller wurden in den letzten 12 Monaten 32 Balkonkraftwerke registriert (41 kW). Das sind +78 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Kirchdorf an der Iller?

In Kirchdorf an der Iller wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (999 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kirchdorf an der Iller?

In Kirchdorf an der Iller wurden in den letzten 12 Monaten 68 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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