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231 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Landsberg am Lech

Photovoltaik in Kinsau

Solaranlagen
244 Anlagen
Installierte Leistung
3,8 MW installiert
Leistung pro Einwohner
3,61 kW pro Kopf

2,3× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Kinsau?

Kinsau, Landkreis Landsberg am Lech in Bayern kommt mit Stand 2026-10-27 auf 244 Solaranlagen und 3,8 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 1.055 Einwohnern entspricht das 3,61 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Kinsau liegt damit 131 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 15 von 31 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,3 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 33 % und eine mittlere Anlagengröße von 16 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,61

kW
▲ +131 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

32,8

%

80 Speicher bei 244 Anlagen

Installiert

3,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+7 %

Solaranlagen

244

Einwohner

1.055

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kinsau?

Segmentierter PV-Zubau in Kinsau — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Kinsau trägt das Gewerbe-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
7 9 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
7 81 kW -44 %
Gewerbe
>30 kWp
1 190 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 15 280 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kinsau zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kinsau, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Kinsau wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Kinsau im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kinsau 3,61 kW
Ø Landsberg am Lech 3,43 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Kinsau hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Kinsau auf?

80 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Kinsau – eine Quote von 33 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Kinsau kommen auf jeden Einwohner 3,61 kW Solarleistung. 244 Anlagen mit insgesamt 3,8 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Kinsau positioniert sich im Landkreis Landsberg am Lech auf Platz 15 von 31 – ein Wert über dem Landesmittel. Bundesweit betrachtet gehört Kinsau mit 3,61 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Landsberg am Lech

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Kinsau: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

15,6 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

33 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

15 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Landgemeinde wie Kinsau prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude die Dachlandschaft: 81 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 11,9 kWp. Mit 24 Steckersolargeräten (7 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Kinsau angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 33 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Kinsau verbreitet, aber kein Automatismus.

15 Anlagen und 0,3 MW kamen in Kinsau binnen zwölf Monaten hinzu. Je Einwohner sind das 265 Watt, etwas mehr als im Bundesschnitt und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit plus 10 % weitgehend stabil.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahlen gehören zu Kinsau?

8697886981

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kinsau — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kinsau gibt es laut solarzubau.de aktuell 244 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,8 MW. Das entspricht 3,61 kW pro Einwohner.
80 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 32,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kinsau [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kinsau/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kinsau installiert?

In Kinsau sind 3,8 MW PV-Leistung in 244 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 15 von 31 im Landkreis Landsberg am Lech. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.055 Einwohner entspricht der Bestand 3,61 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kinsau im Vergleich da?

Mit 3,61 kW pro Einwohner liegt Kinsau über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Landsberg am Lech belegt Kinsau Platz 15 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kinsau?

In Kinsau sind 80 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 32,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Kinsau liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kinsau?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kinsau 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 15 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 265 Watt in zwölf Monaten, etwas mehr als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Kinsau üblich?

Eine typische Dachanlage in Kinsau hat 11,9 kWp; das ist der Durchschnitt der 198 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 81 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Kinsau stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 37 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 24 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kinsau?

Kinsau liegt im Landkreis Landsberg am Lech im Bundesland Bayern. Im Landkreis Landsberg am Lech gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kinsau?

In Kinsau entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 1 neuen Anlagen und 190 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 7 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kinsau?

In Kinsau wurden in den letzten 12 Monaten 7 Balkonkraftwerke registriert (9 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kinsau?

In Kinsau wurden in den letzten 12 Monaten 15 neue Solaranlagen mit insgesamt 280 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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