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89 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Karlsruhe

Photovoltaik in Karlsbad

Nah am Bundesdurchschnitt

1.727 Anlagen mit 21,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Karlsbad, Landkreis Karlsruhe in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.727 Solaranlagen und 21,6 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 16.049 Einwohner sind das 1,35 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Karlsbad liegt damit 11 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 32 Regionen in diesem Umfeld belegt Karlsbad damit Platz 16 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,8 MW, das entspricht etwa 13 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 47 % und eine mittlere Anlagengröße von 13 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,35

kW
▼ -11 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,6

%

805 Speicher bei 1.727 Anlagen

Installiert

21,6 MW

Zubau 12 Mon.

2,8 MW

+13 %

Solaranlagen

1.727

Einwohner

16.049

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Karlsbad?

Segmentierter PV-Zubau in Karlsbad — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Karlsbad trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+3 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +2 %
  • Heimsegment▼ -14 %
  • Gewerbe▲ +3 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Karlsbad: 2.841 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01224September 2025: 11 kW, Vorjahr 16 kWOktober 2025: 9 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 8 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 8 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 11 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 12 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 14 kWMai 2026: 21 kW, Vorjahr 24 kWJuni 2026: 18 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 16 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 24 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0150300September 2025: 93 kW, Vorjahr 190 kWOktober 2025: 173 kW, Vorjahr 113 kWNovember 2025: 128 kW, Vorjahr 238 kWDezember 2025: 86 kW, Vorjahr 120 kWJanuar 2026: 91 kW, Vorjahr 300 kWFebruar 2026: 99 kW, Vorjahr 70 kWMärz 2026: 120 kW, Vorjahr 185 kWApril 2026: 100 kW, Vorjahr 110 kWMai 2026: 106 kW, Vorjahr 128 kWJuni 2026: 158 kW, Vorjahr 125 kWJuli 2026: 281 kW, Vorjahr 169 kWAugust 2026: 135 kW, Vorjahr 79 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0240480September 2025: 90 kW, Vorjahr 321 kWOktober 2025: 61 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 99 kW, Vorjahr 138 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 123 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 149 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 349 kWMai 2026: 46 kW, Vorjahr 92 kWJuni 2026: 480 kW, Vorjahr 133 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 138 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
101 141 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
131 1,6 MW -14 %
Gewerbe
>30 kWp
9 1,1 MW +3 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 244 2,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Karlsbad zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Karlsbad, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Karlsbad 185 Speicher mit zusammen 2,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +10 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-4 %
Anlagen
120
Kapazität
680 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+10 %
Anlagen
61
Kapazität
843 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
522 kWh
Ø/Anlage
261 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
185
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
11,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Karlsbad im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Karlsbad 1,35 kW
Ø Karlsruhe 1,34 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Karlsbad liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Karlsbad auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 47 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 805 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Karlsbad setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

1.727 Solaranlagen erzeugen in Karlsbad eine Gesamtleistung von 21,6 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Karlsbad reiht sich auf Platz 16 von 32 im Landkreis Karlsruhe ein – nahe am Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

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Welche Postleitzahl gehört zu Karlsbad?

76307

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Karlsbad — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Karlsbad gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.727 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 21,6 MW. Das entspricht 1,35 kW pro Einwohner.
805 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Karlsbad [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-karlsbad/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Karlsbad installiert?

In Karlsbad sind 21,6 MW PV-Leistung in 1.727 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 16 von 32 im Landkreis Karlsruhe. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 16.049 Einwohner entspricht der Bestand 1,35 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Karlsbad im Vergleich da?

Mit 1,35 kW pro Einwohner liegt Karlsbad unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Karlsruhe belegt Karlsbad Platz 16 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Karlsbad?

In Karlsbad sind 805 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Karlsbad?

In den letzten 12 Monaten wurden in Karlsbad 2,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 244 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Karlsbad?

Karlsbad liegt im Landkreis Karlsruhe im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Karlsruhe gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Karlsbad?

In Karlsbad entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 131 neuen Anlagen und 1,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 9 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Karlsbad?

In Karlsbad wurden in den letzten 12 Monaten 101 Balkonkraftwerke registriert (141 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Karlsbad?

In Karlsbad wurden in den letzten 12 Monaten 244 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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