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238 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim

Photovoltaik in Ipsheim

Solaranlagen
468 Anlagen
Installierte Leistung
8,1 MW installiert
Leistung pro Einwohner
3,71 kW pro Kopf

2,4× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Ipsheim?

Ipsheim, Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 8,1 MW, verteilt auf 468 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 2.175 Einwohnern entspricht das 3,71 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Ipsheim liegt damit 138 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 24 von 38 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,5 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 31 % und eine mittlere Anlagengröße von 17 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,71

kW
▲ +138 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

30,6

%

143 Speicher bei 468 Anlagen

Installiert

8,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+6 %

Solaranlagen

468

Einwohner

2.175

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ipsheim?

Segmentierter PV-Zubau in Ipsheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Ipsheim setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
8 11 kW —
Heimsegment
2–30 kWp
16 235 kW -8 %
Gewerbe
>30 kWp
3 204 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 27 450 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ipsheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ipsheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ipsheim 25 Speicher mit zusammen 438 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 17,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +19 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-4 %
Anlagen
9
Kapazität
61 kWh
Ø/Anlage
6,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+19 %
Anlagen
12
Kapazität
178 kWh
Ø/Anlage
14,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
4
Kapazität
198 kWh
Ø/Anlage
49,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
25
Kapazität
438 kWh
Ø/Anlage
17,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Ipsheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ipsheim 3,71 kW
Ø Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim 5,30 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Ipsheim hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Ipsheim auf?

Auffällig hoch: 31 % aller Solaranlagen in Ipsheim laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mit 3,71 kW pro Kopf setzt Ipsheim bundesweit Maßstäbe. Die 468 installierten PV-Anlagen liefern zusammen 8,1 MW – ein Vielfaches dessen, was vergleichbare Regionen in Bayern erreichen.

Einordnung

Ipsheim positioniert sich im Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim auf Platz 24 von 38 – ein Wert über dem Landesmittel. Bundesweit betrachtet gehört Ipsheim mit 3,71 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Ipsheim: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

17,3 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

31 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

27 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Ipsheim ist eine Landgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. 82 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 12,1 kWp. Mit 46 Steckersolargeräten (8 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Ipsheim angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 31 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Ipsheim verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in Ipsheim läuft gebremst: 27 neue Anlagen mit 0,5 MW in zwölf Monaten sind 207 Watt je Einwohner, rund 1 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 36 % beschleunigt.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Ipsheim?

91472

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ipsheim — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ipsheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 468 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,1 MW. Das entspricht 3,71 kW pro Einwohner.
143 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 30,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ipsheim [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-ipsheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ipsheim installiert?

In Ipsheim sind 8,1 MW PV-Leistung in 468 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 24 von 38 im Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.175 Einwohner entspricht der Bestand 3,71 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ipsheim im Vergleich da?

Mit 3,71 kW pro Einwohner liegt Ipsheim über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim belegt Ipsheim Platz 24 von 38. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ipsheim?

In Ipsheim sind 143 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 30,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Ipsheim liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ipsheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ipsheim 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 27 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 207 Watt in zwölf Monaten, rund 1 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Ipsheim üblich?

Eine typische Dachanlage in Ipsheim hat 12,1 kWp; das ist der Durchschnitt der 386 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 82 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Ipsheim stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 46 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Ipsheim?

Ipsheim liegt im Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim im Bundesland Bayern. Im Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim gibt es insgesamt 38 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ipsheim?

In Ipsheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 16 neuen Anlagen und 235 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ipsheim?

In Ipsheim wurden in den letzten 12 Monaten 8 Balkonkraftwerke registriert (11 kW). Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ipsheim?

In Ipsheim wurden in den letzten 12 Monaten 27 neue Solaranlagen mit insgesamt 450 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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