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115 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Steinfurt

Photovoltaik in Ibbenbüren

Solaranlagen
6.834 Anlagen
Installierte Leistung
92,8 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,79 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

6.834 Anlagen mit 92,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Ibbenbüren?

Ibbenbüren, Landkreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-10-27 auf 6.834 Solaranlagen und 92,8 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 51.803 Einwohnern entspricht das 1,79 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Ibbenbüren liegt damit 15 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 17 von 24 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 10,5 MW neue Leistung hinzu – rund 11 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 45 % und eine mittlere Anlagengröße von 14 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,79

kW
▲ +15 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,0

%

3.076 Speicher bei 6.834 Anlagen

Installiert

92,8 MW

Zubau 12 Mon.

10,5 MW

+11 %

Solaranlagen

6.834

Einwohner

51.803

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ibbenbüren?

Segmentierter PV-Zubau in Ibbenbüren — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Ibbenbüren wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+16 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +16 %
  • Heimsegment▼ -12 %
  • Gewerbe▼ -67 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ibbenbüren: 10.530 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
03468November 2025: 21 kW, Vorjahr 29 kWDezember 2025: 20 kW, Vorjahr 9 kWJanuar 2026: 20 kW, Vorjahr 18 kWFebruar 2026: 18 kW, Vorjahr 21 kWMärz 2026: 52 kW, Vorjahr 39 kWApril 2026: 42 kW, Vorjahr 46 kWMai 2026: 68 kW, Vorjahr 41 kWJuni 2026: 48 kW, Vorjahr 48 kWJuli 2026: 48 kW, Vorjahr 56 kWAugust 2026: 47 kW, Vorjahr 39 kWSeptember 2026: 52 kW, Vorjahr 35 kWOktober 2026: 26 kW, Vorjahr 19 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0443886November 2025: 457 kW, Vorjahr 886 kWDezember 2025: 333 kW, Vorjahr 549 kWJanuar 2026: 357 kW, Vorjahr 705 kWFebruar 2026: 340 kW, Vorjahr 462 kWMärz 2026: 471 kW, Vorjahr 364 kWApril 2026: 434 kW, Vorjahr 498 kWMai 2026: 465 kW, Vorjahr 506 kWJuni 2026: 718 kW, Vorjahr 470 kWJuli 2026: 486 kW, Vorjahr 542 kWAugust 2026: 399 kW, Vorjahr 359 kWSeptember 2026: 606 kW, Vorjahr 553 kWOktober 2026: 390 kW, Vorjahr 318 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
09172kNovember 2025: 330 kW, Vorjahr 346 kWDezember 2025: 199 kWJanuar 2026: 142 kW, Vorjahr 423 kWFebruar 2026: 137 kW, Vorjahr 93 kWMärz 2026: 99 kW, Vorjahr 55 kWApril 2026: 53 kW, Vorjahr 1.833 kWMai 2026: 99 kW, Vorjahr 148 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 66 kWJuli 2026: 40 kW, Vorjahr 225 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
05001kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 95 kWJanuar 2026: 998 kWFebruar 2026: 1.000 kWMärz 2026: 886 kWApril 2026: 511 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 4 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
337 464 kW +16 %
Heimsegment
2–30 kWp
452 5,5 MW -12 %
Gewerbe
>30 kWp
11 1,1 MW -67 %
Freifläche
Freifläche
6 3,5 MW —
Gesamt 809 10,5 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ibbenbüren zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ibbenbüren, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ibbenbüren 602 Speicher mit zusammen 5,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +4 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+4 %
Anlagen
328
Kapazität
1,8 MWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+0 %
Anlagen
261
Kapazität
3,4 MWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-21 %
Anlagen
10
Kapazität
625 kWh
Ø/Anlage
62,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
602
Kapazität
5,9 MWh
Ø/Anlage
9,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Ibbenbüren im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ibbenbüren 1,79 kW
Ø Steinfurt 1,96 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Ibbenbüren liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Ibbenbüren auf?

Auffällig hoch: 45 % aller Solaranlagen in Ibbenbüren laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

92,8 MW aus 6.834 Anlagen: Ibbenbüren liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Nordrhein-Westfalen ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Steinfurt belegt Ibbenbüren Platz 17 von 24 – ganze 102 % über dem Landesdurchschnitt. Mit 1,79 kW pro Kopf liegt Ibbenbüren über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Steinfurt

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Solaranlage planen in Ibbenbüren: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

13,6 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

45 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

809 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Mittelstadt wie Ibbenbüren prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen die Dachlandschaft: 72 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 10,7 kWp. Mit 1.675 Steckersolargeräten (337 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Ibbenbüren angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 45 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Ibbenbüren verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in Ibbenbüren läuft gebremst: 809 neue Anlagen mit 10,5 MW in zwölf Monaten sind 203 Watt je Einwohner, rund 3 % unter dem Bundeswert und klar über dem Tempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit plus 6 % weitgehend stabil.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahlen gehören zu Ibbenbüren?

49477494794949249509

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ibbenbüren — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ibbenbüren gibt es laut solarzubau.de aktuell 6.834 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 92,8 MW. Das entspricht 1,79 kW pro Einwohner.
3.076 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ibbenbüren [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-ibbenbueren/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ibbenbüren installiert?

In Ibbenbüren sind 92,8 MW PV-Leistung in 6.834 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 24 im Landkreis Steinfurt. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 51.803 Einwohner entspricht der Bestand 1,79 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ibbenbüren im Vergleich da?

Mit 1,79 kW pro Einwohner liegt Ibbenbüren über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Steinfurt belegt Ibbenbüren Platz 17 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ibbenbüren?

In Ibbenbüren sind 3.076 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Ibbenbüren liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ibbenbüren?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ibbenbüren 10,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 809 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 203 Watt in zwölf Monaten, rund 3 % weniger als der Bundesdurchschnitt und mehr als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Ibbenbüren üblich?

Eine typische Dachanlage in Ibbenbüren hat 10,7 kWp; das ist der Durchschnitt der 4.915 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 72 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Ibbenbüren stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 1.675 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Ibbenbüren?

Ibbenbüren liegt im Landkreis Steinfurt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Steinfurt gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ibbenbüren?

In Ibbenbüren entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 452 neuen Anlagen und 5,5 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Freifläche-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ibbenbüren?

In Ibbenbüren wurden in den letzten 12 Monaten 337 Balkonkraftwerke registriert (464 kW). Das sind +16 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Ibbenbüren?

In Ibbenbüren wurden in den letzten 12 Monaten 6 Freiflächenanlagen zugebaut (3,5 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ibbenbüren?

In Ibbenbüren wurden in den letzten 12 Monaten 809 neue Solaranlagen mit insgesamt 10,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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