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73 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Aschaffenburg

Photovoltaik in Hösbach

27 % unter Bundesdurchschnitt

1.424 Anlagen mit 14,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Hösbach, Landkreis Aschaffenburg (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 1.424 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 14,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 13.046 Einwohnern entspricht das 1,10 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Hösbach liegt damit 27 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 15 von 32 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,9 MW neue Leistung hinzu – rund 13 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 41 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 10 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,10

kW
▼ -27 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,7

%

580 Speicher bei 1.424 Anlagen

Installiert

14,4 MW

Zubau 12 Mon.

1,9 MW

+13 %

Solaranlagen

1.424

Einwohner

13.046

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hösbach?

Segmentierter PV-Zubau in Hösbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Hösbach setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+8 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +3 %
  • Heimsegment▲ +8 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hösbach: 1.879 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01122September 2025: 6 kW, Vorjahr 13 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 7 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 10 kWMärz 2026: 22 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 13 kW, Vorjahr 10 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 19 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 22 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 18 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0118235September 2025: 148 kW, Vorjahr 87 kWOktober 2025: 155 kW, Vorjahr 53 kWNovember 2025: 115 kW, Vorjahr 114 kWDezember 2025: 45 kW, Vorjahr 25 kWJanuar 2026: 170 kW, Vorjahr 235 kWFebruar 2026: 11 kW, Vorjahr 53 kWMärz 2026: 91 kW, Vorjahr 40 kWApril 2026: 57 kW, Vorjahr 60 kWMai 2026: 48 kW, Vorjahr 94 kWJuni 2026: 52 kW, Vorjahr 82 kWJuli 2026: 131 kW, Vorjahr 102 kWAugust 2026: 56 kW, Vorjahr 52 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0257514September 2025: 67 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 514 kW, Vorjahr 74 kWJanuar 2026: 100 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 231 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
84 119 kW +3 %
Heimsegment
2–30 kWp
94 1,1 MW +8 %
Gewerbe
>30 kWp
4 680 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 182 1,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hösbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hösbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hösbach 159 Speicher mit zusammen 1,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +28 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+26 %
Anlagen
103
Kapazität
522 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+28 %
Anlagen
52
Kapazität
654 kWh
Ø/Anlage
12,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
4
Kapazität
338 kWh
Ø/Anlage
84,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
159
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Hösbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hösbach 1,10 kW
Ø Aschaffenburg 1,22 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hösbach hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hösbach auf?

580 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Hösbach – eine Quote von 41 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Hösbach zählt bislang 1.424 Solaranlagen mit 14,4 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Aschaffenburg steht Hösbach auf Platz 15 von 32. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

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Welche Postleitzahl gehört zu Hösbach?

63768

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hösbach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hösbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.424 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 14,4 MW. Das entspricht 1,10 kW pro Einwohner.
580 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hösbach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hoesbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hösbach installiert?

In Hösbach sind 14,4 MW PV-Leistung in 1.424 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 15 von 32 im Landkreis Aschaffenburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 13.046 Einwohner entspricht der Bestand 1,10 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hösbach im Vergleich da?

Mit 1,10 kW pro Einwohner liegt Hösbach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Aschaffenburg belegt Hösbach Platz 15 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hösbach?

In Hösbach sind 580 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hösbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hösbach 1,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 182 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hösbach?

Hösbach liegt im Landkreis Aschaffenburg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Aschaffenburg gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hösbach?

In Hösbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 94 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hösbach?

In Hösbach wurden in den letzten 12 Monaten 84 Balkonkraftwerke registriert (119 kW). Das sind +3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hösbach?

In Hösbach wurden in den letzten 12 Monaten 182 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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