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71 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Ostallgäu

Photovoltaik in Füssen

29 % unter Bundesdurchschnitt

957 Anlagen mit 16,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Füssen, Landkreis Ostallgäu (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 957 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 16,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 15.287 Einwohnern entspricht das 1,08 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Füssen liegt damit 29 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 45 von 45 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,9 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 40 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,08

kW
▼ -29 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,1

%

384 Speicher bei 957 Anlagen

Installiert

16,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+5 %

Solaranlagen

957

Einwohner

15.287

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Füssen?

Segmentierter PV-Zubau in Füssen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Füssen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+18 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +18 %
  • Heimsegment▼ -12 %
  • Gewerbe▼ -96 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Füssen: 901 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
047September 2025: 4 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 7 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
068135September 2025: 115 kW, Vorjahr 58 kWOktober 2025: 81 kW, Vorjahr 107 kWNovember 2025: 98 kW, Vorjahr 135 kWDezember 2025: 54 kW, Vorjahr 61 kWJanuar 2026: 9 kW, Vorjahr 103 kWFebruar 2026: 32 kW, Vorjahr 87 kWMärz 2026: 61 kW, Vorjahr 31 kWApril 2026: 61 kW, Vorjahr 62 kWMai 2026: 128 kW, Vorjahr 125 kWJuni 2026: 47 kW, Vorjahr 70 kWJuli 2026: 70 kW, Vorjahr 37 kWAugust 2026: 47 kW, Vorjahr 38 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0229457September 2025: 0 kW, Vorjahr 49 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 160 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 457 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 166 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 44 kW, Vorjahr 262 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 74 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
42 54 kW +18 %
Heimsegment
2–30 kWp
66 803 kW -12 %
Gewerbe
>30 kWp
1 44 kW -96 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 109 901 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Füssen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Füssen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Füssen 97 Speicher mit zusammen 1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +39 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+1 %
Anlagen
49
Kapazität
215 kWh
Ø/Anlage
4,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+39 %
Anlagen
45
Kapazität
641 kWh
Ø/Anlage
14,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
166 kWh
Ø/Anlage
83 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
97
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
10,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Füssen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Füssen 1,08 kW
Ø Ostallgäu 3,60 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Füssen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Füssen auf?

Auffällig hoch: 40 % aller Solaranlagen in Füssen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Füssen stehen bislang 957 Solaranlagen mit insgesamt 16,5 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Platz 45 von 45 im Landkreis Ostallgäu: Füssen liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,08 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Ostallgäu

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Füssen?

8762987659

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Füssen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Füssen gibt es laut solarzubau.de aktuell 957 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 16,5 MW. Das entspricht 1,08 kW pro Einwohner.
384 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Füssen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-fuessen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Füssen installiert?

In Füssen sind 16,5 MW PV-Leistung in 957 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 45 von 45 im Landkreis Ostallgäu. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 15.287 Einwohner entspricht der Bestand 1,08 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Füssen im Vergleich da?

Mit 1,08 kW pro Einwohner liegt Füssen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ostallgäu belegt Füssen Platz 45 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Füssen?

In Füssen sind 384 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Füssen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Füssen 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 109 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Füssen?

Füssen liegt im Landkreis Ostallgäu im Bundesland Bayern. Im Landkreis Ostallgäu gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Füssen?

In Füssen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 66 neuen Anlagen und 803 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 42 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Füssen?

In Füssen wurden in den letzten 12 Monaten 42 Balkonkraftwerke registriert (54 kW). Das sind +18 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Füssen?

In Füssen wurden in den letzten 12 Monaten 109 neue Solaranlagen mit insgesamt 901 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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