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91 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Rhein-Neckar-Kreis

Photovoltaik in Hockenheim

Nah am Bundesdurchschnitt

1.766 Anlagen mit 29,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Hockenheim, Landkreis Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 29,8 MW, verteilt auf 1.766 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 21.623 Einwohnern entspricht das 1,38 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Hockenheim liegt damit 9 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 20 von 54 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,9 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 48 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,38

kW
▼ -9 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,1

%

850 Speicher bei 1.766 Anlagen

Installiert

29,8 MW

Zubau 12 Mon.

1,9 MW

+6 %

Solaranlagen

1.766

Einwohner

21.623

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hockenheim?

Segmentierter PV-Zubau in Hockenheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Hockenheim: +30 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+30 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +30 %
  • Heimsegment▼ -28 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hockenheim: 1.934 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01223September 2025: 17 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 18 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 8 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 11 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 16 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 23 kW, Vorjahr 22 kWJuni 2026: 18 kW, Vorjahr 16 kWJuli 2026: 20 kW, Vorjahr 20 kWAugust 2026: 12 kW, Vorjahr 13 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0131262September 2025: 133 kW, Vorjahr 181 kWOktober 2025: 137 kW, Vorjahr 80 kWNovember 2025: 70 kW, Vorjahr 130 kWDezember 2025: 97 kW, Vorjahr 71 kWJanuar 2026: 81 kW, Vorjahr 262 kWFebruar 2026: 47 kW, Vorjahr 116 kWMärz 2026: 111 kW, Vorjahr 103 kWApril 2026: 36 kW, Vorjahr 167 kWMai 2026: 65 kW, Vorjahr 70 kWJuni 2026: 99 kW, Vorjahr 138 kWJuli 2026: 130 kW, Vorjahr 97 kWAugust 2026: 71 kW, Vorjahr 76 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0431861September 2025: 227 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 160 kWJanuar 2026: 310 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 78 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 861 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 85 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
116 161 kW +30 %
Heimsegment
2–30 kWp
97 1,1 MW -28 %
Gewerbe
>30 kWp
4 697 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 218 1,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hockenheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hockenheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hockenheim 165 Speicher mit zusammen 1,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-11 %
Anlagen
106
Kapazität
545 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-4 %
Anlagen
57
Kapazität
798 kWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
97 kWh
Ø/Anlage
97 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
165
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
8,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Hockenheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hockenheim 1,38 kW
Ø Rhein-Neckar-Kreis 1,16 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hockenheim liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hockenheim auf?

Auffällig hoch: 48 % aller Solaranlagen in Hockenheim laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

1,38 kW pro Kopf – damit bewegt sich Hockenheim nahe am Bundesmittel. 1.766 Anlagen mit 29,8 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Hockenheim bewegt sich mit Platz 20 von 54 nah am Landesschnitt des Landkreises Rhein-Neckar-Kreis. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,38 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Hockenheim?

6876668799

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hockenheim — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hockenheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.766 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 29,8 MW. Das entspricht 1,38 kW pro Einwohner.
850 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hockenheim [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hockenheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hockenheim installiert?

In Hockenheim sind 29,8 MW PV-Leistung in 1.766 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 20 von 54 im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 21.623 Einwohner entspricht der Bestand 1,38 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hockenheim im Vergleich da?

Mit 1,38 kW pro Einwohner liegt Hockenheim unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis belegt Hockenheim Platz 20 von 54. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hockenheim?

In Hockenheim sind 850 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hockenheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hockenheim 1,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 218 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hockenheim?

Hockenheim liegt im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis gibt es insgesamt 54 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hockenheim?

In Hockenheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 97 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hockenheim?

In Hockenheim wurden in den letzten 12 Monaten 116 Balkonkraftwerke registriert (161 kW). Das sind +30 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hockenheim?

In Hockenheim wurden in den letzten 12 Monaten 218 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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