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68 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Baden-Württemberg · Breisgau-Hochschwarzwald

Photovoltaik in Stegen

32 % unter Bundesdurchschnitt

455 Anlagen mit 4,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Stegen, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 455 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 4,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 4.413 Einwohner sind das 1,03 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Stegen liegt damit 32 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 50 Regionen in diesem Umfeld belegt Stegen damit Platz 37 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,7 MW, das entspricht etwa 14 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 53 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 10,0 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,03

kW
▼ -32 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

53,4

%

243 Speicher bei 455 Anlagen

Installiert

4,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+14 %

Solaranlagen

455

Einwohner

4.413

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Stegen?

Segmentierter PV-Zubau in Stegen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Heimsegment-Anlagen sind der Gewinner in Stegen: +47 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+47 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -15 %
  • Heimsegment▲ +47 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Stegen: 653 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
035September 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 1 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 1 kW, Vorjahr 1 kWJuni 2026: 2 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
079157September 2025: 39 kW, Vorjahr 34 kWOktober 2025: 40 kW, Vorjahr 32 kWNovember 2025: 45 kW, Vorjahr 43 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 31 kWJanuar 2026: 80 kW, Vorjahr 12 kWFebruar 2026: 19 kW, Vorjahr 93 kWMärz 2026: 5 kWApril 2026: 43 kW, Vorjahr 40 kWMai 2026: 59 kW, Vorjahr 22 kWJuni 2026: 104 kW, Vorjahr 31 kWJuli 2026: 157 kW, Vorjahr 89 kWAugust 2026: 35 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
03672September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 72 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 31 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
14 18 kW -15 %
Heimsegment
2–30 kWp
47 635 kW +47 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 61 653 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Stegen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Stegen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Stegen 53 Speicher mit zusammen 586 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +52 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+52 %
Anlagen
23
Kapazität
165 kWh
Ø/Anlage
7,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+18 %
Anlagen
30
Kapazität
421 kWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
53
Kapazität
586 kWh
Ø/Anlage
11,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Stegen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Stegen 1,03 kW
Ø Breisgau-Hochschwarzwald 1,45 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Stegen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Stegen auf?

Mit einer Speicherquote von 53 % gehört Stegen zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 243 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

4,5 MW Solarleistung aus 455 Anlagen – Stegen hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Baden-Württemberg gegeben.

Einordnung

Stegen rangiert auf Platz 37 von 50 im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Stegen mit 1,03 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Stegen?

7925279271

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Stegen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Stegen gibt es laut solarzubau.de aktuell 455 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,5 MW. Das entspricht 1,03 kW pro Einwohner.
243 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 53,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Stegen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-stegen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Stegen installiert?

In Stegen sind 4,5 MW PV-Leistung in 455 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 37 von 50 im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.413 Einwohner entspricht der Bestand 1,03 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Stegen im Vergleich da?

Mit 1,03 kW pro Einwohner liegt Stegen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald belegt Stegen Platz 37 von 50. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Stegen?

In Stegen sind 243 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 53,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Stegen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Stegen 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 61 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Stegen?

Stegen liegt im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gibt es insgesamt 50 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Stegen?

In Stegen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 47 neuen Anlagen und 635 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 14 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Stegen?

In Stegen wurden in den letzten 12 Monaten 14 Balkonkraftwerke registriert (18 kW). Das sind -15 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Stegen?

In Stegen wurden in den letzten 12 Monaten 61 neue Solaranlagen mit insgesamt 653 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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