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68 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Baden-Württemberg · Böblingen

Photovoltaik in Hildrizhausen

32 % unter Bundesdurchschnitt

400 Anlagen mit 3,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Hildrizhausen, Landkreis Böblingen in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 400 Solaranlagen und 3,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 3.581 Einwohner sind das 1,03 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Hildrizhausen liegt damit 32 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 26 Regionen in diesem Umfeld belegt Hildrizhausen damit Platz 17 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,5 MW, das entspricht etwa 13 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 57 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 9,3 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,03

kW
▼ -32 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

57,0

%

228 Speicher bei 400 Anlagen

Installiert

3,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+13 %

Solaranlagen

400

Einwohner

3.581

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hildrizhausen?

Segmentierter PV-Zubau in Hildrizhausen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Hildrizhausen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-6 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -6 %
  • Heimsegment▼ -10 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hildrizhausen: 492 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
047September 2025: 1 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 1 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 3 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 2 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04794September 2025: 43 kW, Vorjahr 48 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 34 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 33 kWDezember 2025: 41 kW, Vorjahr 75 kWJanuar 2026: 68 kW, Vorjahr 49 kWFebruar 2026: 12 kW, Vorjahr 77 kWMärz 2026: 39 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 94 kW, Vorjahr 38 kWMai 2026: 60 kW, Vorjahr 42 kWJuni 2026: 23 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 44 kW, Vorjahr 57 kWAugust 2026: 38 kW, Vorjahr 48 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe — kein Zubau in den letzten 24 Monaten
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
25 31 kW -6 %
Heimsegment
2–30 kWp
43 461 kW -10 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 68 492 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hildrizhausen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hildrizhausen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hildrizhausen 43 Speicher mit zusammen 381 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +38 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+38 %
Anlagen
31
Kapazität
206 kWh
Ø/Anlage
6,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-35 %
Anlagen
12
Kapazität
174 kWh
Ø/Anlage
14,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
43
Kapazität
381 kWh
Ø/Anlage
8,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Hildrizhausen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hildrizhausen 1,03 kW
Ø Böblingen 0,92 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hildrizhausen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hildrizhausen auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 57 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 228 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Hildrizhausen setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

3,7 MW Solarleistung aus 400 Anlagen – Hildrizhausen hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Baden-Württemberg gegeben.

Einordnung

Hildrizhausen belegt aktuell Platz 17 von 26 im Landkreis Böblingen. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Böblingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Hildrizhausen?

71157

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hildrizhausen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hildrizhausen gibt es laut solarzubau.de aktuell 400 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,7 MW. Das entspricht 1,03 kW pro Einwohner.
228 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 57,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hildrizhausen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hildrizhausen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hildrizhausen installiert?

In Hildrizhausen sind 3,7 MW PV-Leistung in 400 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 26 im Landkreis Böblingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.581 Einwohner entspricht der Bestand 1,03 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hildrizhausen im Vergleich da?

Mit 1,03 kW pro Einwohner liegt Hildrizhausen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Böblingen belegt Hildrizhausen Platz 17 von 26. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hildrizhausen?

In Hildrizhausen sind 228 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 57,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hildrizhausen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hildrizhausen 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 68 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hildrizhausen?

Hildrizhausen liegt im Landkreis Böblingen im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Böblingen gibt es insgesamt 26 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hildrizhausen?

In Hildrizhausen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 43 neuen Anlagen und 461 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 25 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hildrizhausen?

In Hildrizhausen wurden in den letzten 12 Monaten 25 Balkonkraftwerke registriert (31 kW). Das sind -6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hildrizhausen?

In Hildrizhausen wurden in den letzten 12 Monaten 68 neue Solaranlagen mit insgesamt 492 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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