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150 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Thüringen · Hildburghausen

Photovoltaik in Hildburghausen

50 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 727 Anlagen mit 26,5 MW Gesamtleistung

Hildburghausen in Thüringen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 26,5 MW, verteilt auf 727 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 11.632 Einwohnern entspricht das 2,28 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Hildburghausen liegt damit 50 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 13 von 20 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,2 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 44 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 36 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,28

kW
▲ +50 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,4

%

323 Speicher bei 727 Anlagen

Installiert

26,5 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+5 %

Solaranlagen

727

Einwohner

11.632

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hildburghausen?

Segmentierter PV-Zubau in Hildburghausen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Hildburghausen setzt weiter auf Gewerbe — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+16 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -31 %
  • Heimsegment▲ +16 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hildburghausen: 1.224 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01020September 2025: 4 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 5 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 3 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 4 kW, Vorjahr 10 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 20 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04692September 2025: 92 kW, Vorjahr 46 kWOktober 2025: 66 kW, Vorjahr 25 kWNovember 2025: 38 kW, Vorjahr 92 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 42 kWJanuar 2026: 21 kW, Vorjahr 60 kWFebruar 2026: 62 kW, Vorjahr 10 kWMärz 2026: 57 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 34 kW, Vorjahr 27 kWMai 2026: 28 kWJuni 2026: 39 kW, Vorjahr 78 kWJuli 2026: 73 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 17 kW, Vorjahr 59 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0232464September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 44 kWNovember 2025: 59 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 81 kW, Vorjahr 284 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 464 kW, Vorjahr 99 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 30 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
41 55 kW -31 %
Heimsegment
2–30 kWp
42 533 kW +16 %
Gewerbe
>30 kWp
4 634 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 88 1,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hildburghausen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hildburghausen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hildburghausen 65 Speicher mit zusammen 602 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +85 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-18 %
Anlagen
37
Kapazität
155 kWh
Ø/Anlage
4,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+85 %
Anlagen
25
Kapazität
373 kWh
Ø/Anlage
14,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
72 kWh
Ø/Anlage
36 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
65
Kapazität
602 kWh
Ø/Anlage
9,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Hildburghausen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hildburghausen 2,28 kW
Ø Hildburghausen 2,35 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hildburghausen liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hildburghausen auf?

Auffällig hoch: 44 % aller Solaranlagen in Hildburghausen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Überdurchschnittlich gut aufgestellt: In Hildburghausen erzeugen 727 PV-Anlagen eine Gesamtleistung von 26,5 MW. Pro Kopf liegt die Region damit oberhalb des bundesweiten Mittels.

Einordnung

Hildburghausen positioniert sich im Landkreis Hildburghausen auf Platz 13 von 20 – ein Wert über dem Landesmittel. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Hildburghausen nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Hildburghausen

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Welche Postleitzahlen gehören zu Hildburghausen?

9864698669

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hildburghausen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hildburghausen gibt es laut solarzubau.de aktuell 727 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 26,5 MW. Das entspricht 2,28 kW pro Einwohner.
323 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hildburghausen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hildburghausen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hildburghausen installiert?

In Hildburghausen sind 26,5 MW PV-Leistung in 727 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 13 von 20 im Landkreis Hildburghausen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 11.632 Einwohner entspricht der Bestand 2,28 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hildburghausen im Vergleich da?

Mit 2,28 kW pro Einwohner liegt Hildburghausen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Hildburghausen belegt Hildburghausen Platz 13 von 20. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hildburghausen?

In Hildburghausen sind 323 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hildburghausen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hildburghausen 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 88 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hildburghausen?

Hildburghausen liegt im Landkreis Hildburghausen im Bundesland Thüringen. Im Landkreis Hildburghausen gibt es insgesamt 20 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hildburghausen?

In Hildburghausen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 4 neuen Anlagen und 634 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 42 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hildburghausen?

In Hildburghausen wurden in den letzten 12 Monaten 41 Balkonkraftwerke registriert (55 kW). Das sind -31 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hildburghausen?

In Hildburghausen wurden in den letzten 12 Monaten 88 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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