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157 % vom Ø
Überdurchschnittlich
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Baden-Württemberg · Emmendingen

Photovoltaik in Herbolzheim

57 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.278 Anlagen mit 25,7 MW Gesamtleistung

Herbolzheim, Landkreis Emmendingen in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.278 Solaranlagen und 25,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 10.783 Einwohnern entspricht das 2,38 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Herbolzheim liegt damit 57 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 6 von 24 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 4,6 MW neue Leistung hinzu – rund 18 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 40 % und eine mittlere Anlagengröße von 20 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,38

kW
▲ +57 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,5

%

517 Speicher bei 1.278 Anlagen

Installiert

25,7 MW

Zubau 12 Mon.

4,6 MW

+18 %

Solaranlagen

1.278

Einwohner

10.783

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Herbolzheim?

Segmentierter PV-Zubau in Herbolzheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Herbolzheim trägt das Gewerbe-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+12 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +12 %
  • Heimsegment▲ +10 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Herbolzheim: 4.596 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713September 2025: 6 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 8 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 13 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 11 kW, Vorjahr 9 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 1 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0154308September 2025: 110 kW, Vorjahr 83 kWOktober 2025: 129 kW, Vorjahr 134 kWNovember 2025: 144 kW, Vorjahr 129 kWDezember 2025: 122 kW, Vorjahr 178 kWJanuar 2026: 31 kW, Vorjahr 99 kWFebruar 2026: 57 kW, Vorjahr 85 kWMärz 2026: 156 kW, Vorjahr 65 kWApril 2026: 79 kW, Vorjahr 137 kWMai 2026: 85 kW, Vorjahr 57 kWJuni 2026: 308 kW, Vorjahr 85 kWJuli 2026: 107 kW, Vorjahr 142 kWAugust 2026: 61 kW, Vorjahr 75 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
09782kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 1.059 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 62 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 1.956 kW, Vorjahr 102 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 52 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
59 79 kW +12 %
Heimsegment
2–30 kWp
125 1,4 MW +10 %
Gewerbe
>30 kWp
5 3,1 MW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 189 4,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Herbolzheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Herbolzheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Herbolzheim 126 Speicher mit zusammen 1,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +50 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+50 %
Anlagen
69
Kapazität
460 kWh
Ø/Anlage
6,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+15 %
Anlagen
55
Kapazität
726 kWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
60 kWh
Ø/Anlage
30 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
126
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
9,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Herbolzheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Herbolzheim 2,38 kW
Ø Emmendingen 1,54 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Herbolzheim erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Herbolzheim auf?

517 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Herbolzheim – eine Quote von 40 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Herbolzheim erzeugt 1,6-mal so viel Solarstrom pro Kopf wie der deutsche Durchschnitt. 1.278 Anlagen liefern zusammen 25,7 MW und positionieren die Region weit vorn in Baden-Württemberg.

Einordnung

Herbolzheim führt das Feld im Landkreis Emmendingen deutlich an: Platz 6 von 24, 67 % über dem Landesschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Herbolzheim mit 2,38 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Emmendingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Herbolzheim?

7933679341

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Herbolzheim — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Herbolzheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.278 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 25,7 MW. Das entspricht 2,38 kW pro Einwohner.
517 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Herbolzheim [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-herbolzheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Herbolzheim installiert?

In Herbolzheim sind 25,7 MW PV-Leistung in 1.278 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 24 im Landkreis Emmendingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.783 Einwohner entspricht der Bestand 2,38 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Herbolzheim im Vergleich da?

Mit 2,38 kW pro Einwohner liegt Herbolzheim über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Emmendingen belegt Herbolzheim Platz 6 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Herbolzheim?

In Herbolzheim sind 517 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Herbolzheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Herbolzheim 4,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 189 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 18 Prozent – rund 18 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Herbolzheim?

Herbolzheim liegt im Landkreis Emmendingen im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Emmendingen gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Herbolzheim?

In Herbolzheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 5 neuen Anlagen und 3,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 125 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Herbolzheim?

In Herbolzheim wurden in den letzten 12 Monaten 59 Balkonkraftwerke registriert (79 kW). Das sind +12 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Herbolzheim?

In Herbolzheim wurden in den letzten 12 Monaten 189 neue Solaranlagen mit insgesamt 4,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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