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84 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Bad Dürkheim

Photovoltaik in Haßloch

Nah am Bundesdurchschnitt

2.439 Anlagen mit 25,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Haßloch, Landkreis Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz) zählt mit Stand 2026-08-28 2.439 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 25,9 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 20.396 Einwohner sind das 1,27 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Haßloch liegt damit 16 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 48 Regionen in diesem Umfeld belegt Haßloch damit Platz 27 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,7 MW, das entspricht etwa 11 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 48 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,27

kW
▼ -16 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,1

%

1.174 Speicher bei 2.439 Anlagen

Installiert

25,9 MW

Zubau 12 Mon.

2,7 MW

+11 %

Solaranlagen

2.439

Einwohner

20.396

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Haßloch?

Segmentierter PV-Zubau in Haßloch — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Haßloch trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+5 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +5 %
  • Heimsegment▲ +2 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Haßloch: 2.746 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01631September 2025: 11 kW, Vorjahr 16 kWOktober 2025: 7 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 19 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 11 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 10 kWFebruar 2026: 12 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 16 kW, Vorjahr 17 kWApril 2026: 15 kW, Vorjahr 31 kWMai 2026: 24 kW, Vorjahr 25 kWJuni 2026: 24 kW, Vorjahr 18 kWJuli 2026: 31 kW, Vorjahr 20 kWAugust 2026: 19 kW, Vorjahr 30 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0165329September 2025: 175 kW, Vorjahr 155 kWOktober 2025: 232 kW, Vorjahr 238 kWNovember 2025: 241 kW, Vorjahr 122 kWDezember 2025: 182 kW, Vorjahr 207 kWJanuar 2026: 152 kW, Vorjahr 329 kWFebruar 2026: 135 kW, Vorjahr 81 kWMärz 2026: 196 kW, Vorjahr 215 kWApril 2026: 80 kW, Vorjahr 203 kWMai 2026: 248 kW, Vorjahr 237 kWJuni 2026: 181 kW, Vorjahr 110 kWJuli 2026: 298 kW, Vorjahr 269 kWAugust 2026: 231 kW, Vorjahr 145 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
078156September 2025: 95 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 156 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 100 kW, Vorjahr 100 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
149 197 kW +5 %
Heimsegment
2–30 kWp
187 2,4 MW +2 %
Gewerbe
>30 kWp
3 195 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 340 2,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Haßloch zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Haßloch, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Haßloch 263 Speicher mit zusammen 2,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +25 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+25 %
Anlagen
167
Kapazität
927 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+12 %
Anlagen
93
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
14,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-50 %
Anlagen
2
Kapazität
89 kWh
Ø/Anlage
44,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
263
Kapazität
2,4 MWh
Ø/Anlage
9,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Haßloch im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Haßloch 1,27 kW
Ø Bad Dürkheim 1,34 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Haßloch liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Haßloch auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 48 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.174 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Haßloch setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

25,9 MW aus 2.439 Anlagen: Haßloch liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Rheinland-Pfalz ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Haßloch rangiert auf Platz 27 von 48 im Landkreis Bad Dürkheim – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Bad Dürkheim

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Welche Postleitzahl gehört zu Haßloch?

67454

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Haßloch — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Haßloch gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.439 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 25,9 MW. Das entspricht 1,27 kW pro Einwohner.
1.174 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Haßloch [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hassloch/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Haßloch installiert?

In Haßloch sind 25,9 MW PV-Leistung in 2.439 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 27 von 48 im Landkreis Bad Dürkheim. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 20.396 Einwohner entspricht der Bestand 1,27 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Haßloch im Vergleich da?

Mit 1,27 kW pro Einwohner liegt Haßloch unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Bad Dürkheim belegt Haßloch Platz 27 von 48. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Haßloch?

In Haßloch sind 1.174 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Haßloch?

In den letzten 12 Monaten wurden in Haßloch 2,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 340 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Haßloch?

Haßloch liegt im Landkreis Bad Dürkheim im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Bad Dürkheim gibt es insgesamt 48 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Haßloch?

In Haßloch entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 187 neuen Anlagen und 2,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 149 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Haßloch?

In Haßloch wurden in den letzten 12 Monaten 149 Balkonkraftwerke registriert (197 kW). Das sind +5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Haßloch?

In Haßloch wurden in den letzten 12 Monaten 340 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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