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452 % vom Ø
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Bayern · Altötting

Photovoltaik in Halsbach

Solaranlagen
320 Anlagen
Installierte Leistung
7,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
7,06 kW pro Kopf

4,5× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Halsbach?

Halsbach, Landkreis Altötting in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 7,6 MW, verteilt auf 320 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 1.072 Einwohner sind das 7,06 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Halsbach liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (4,5-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 24 Regionen in diesem Umfeld belegt Halsbach damit Platz 4 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,7 MW, das entspricht etwa 23 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 26 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 24 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

7,06

kW
▲ +352 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

25,6

%

82 Speicher bei 320 Anlagen

Installiert

7,6 MW

Zubau 12 Mon.

1,7 MW

+23 %

Solaranlagen

320

Einwohner

1.072

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Halsbach?

Segmentierter PV-Zubau in Halsbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Halsbach setzt weiter auf Freifläche — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
5 6 kW —
Heimsegment
2–30 kWp
9 103 kW -43 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
2 1,6 MW —
Gesamt 16 1,7 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Halsbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Halsbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Halsbach wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Halsbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Halsbach 7,06 kW
Ø Altötting 3,88 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Halsbach hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Halsbach auf?

Rechnerisch entfallen auf jeden Einwohner 7,06 kW Photovoltaik – ein Wert, der Halsbach weit vor den meisten Vergleichsregionen platziert.

Überblick

Kaum eine Region in Bayern kommt an Halsbach heran: 7,06 kW pro Kopf, verteilt auf 320 Anlagen mit zusammen 7,6 MW Leistung.

Einordnung

Mit Platz 4 von 24 und 168 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Halsbach zu den Vorreitern im Landkreis Altötting. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 7,06 kW pro Einwohner setzen Halsbach deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Altötting

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Halsbach: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

23,6 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

26 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

16 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Landgemeinde wie Halsbach prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude die Dachlandschaft: 86 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 14,3 kWp. Mit 26 % Speicherquote ist Halsbach speicherarm; ältere Anlagen mit hoher Einspeisevergütung lohnen eine Nachrüstung selten, neue Anlagen werden dagegen überwiegend mit Batterie geplant.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (16 Anlagen, 1,7 MW) liegt weit über dem, was Dachanlagen allein erklären; bei 1.072 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau vervielfacht.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Halsbach?

84553

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Halsbach — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Halsbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 320 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,6 MW. Das entspricht 7,06 kW pro Einwohner.
82 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 25,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Halsbach [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-halsbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Halsbach installiert?

In Halsbach sind 7,6 MW PV-Leistung in 320 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 24 im Landkreis Altötting. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.072 Einwohner entspricht der Bestand 7,06 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Halsbach im Vergleich da?

Mit 7,06 kW pro Einwohner liegt Halsbach über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Altötting belegt Halsbach Platz 4 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Halsbach?

In Halsbach sind 82 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 25,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Halsbach liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Halsbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Halsbach 1,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 16 neue Anlagen. Je Einwohner ist das ein Vielfaches des Bundesdurchschnitts, geprägt von einzelnen Großanlagen und nicht von Hausdächern. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 23 Prozent – rund 23 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Halsbach üblich?

Eine typische Dachanlage in Halsbach hat 14,3 kWp; das ist der Durchschnitt der 276 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 86 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Halsbach stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 21 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 15 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Halsbach?

Halsbach liegt im Landkreis Altötting im Bundesland Bayern. Im Landkreis Altötting gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Halsbach?

In Halsbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 2 neuen Anlagen und 1,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 9 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Halsbach?

In Halsbach wurden in den letzten 12 Monaten 5 Balkonkraftwerke registriert (6 kW). Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Halsbach?

In Halsbach wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (1,6 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Halsbach?

In Halsbach wurden in den letzten 12 Monaten 16 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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