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137 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Freising

Photovoltaik in Hallbergmoos

Solaranlagen
1.005 Anlagen
Installierte Leistung
25,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,14 kW pro Kopf

37 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.005 Anlagen mit 25,6 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Hallbergmoos?

Hallbergmoos, Landkreis Freising in Bayern kommt mit Stand 2026-10-27 auf 1.005 Solaranlagen und 25,6 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 11.959 Einwohnern entspricht das 2,14 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Hallbergmoos liegt damit 37 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 17 von 24 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,3 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 44 % und eine mittlere Anlagengröße von 25 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,14

kW
▲ +37 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

43,8

%

440 Speicher bei 1.005 Anlagen

Installiert

25,6 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+5 %

Solaranlagen

1.005

Einwohner

11.959

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hallbergmoos?

Segmentierter PV-Zubau in Hallbergmoos — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Hallbergmoos trägt das Gewerbe-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+4 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +4 %
  • Heimsegment▼ -4 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hallbergmoos: 1.322 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0714November 2025: 4 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 14 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWSeptember 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
066132November 2025: 30 kW, Vorjahr 132 kWDezember 2025: 51 kW, Vorjahr 94 kWJanuar 2026: 64 kW, Vorjahr 54 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 53 kWMärz 2026: 62 kW, Vorjahr 40 kWApril 2026: 22 kW, Vorjahr 45 kWMai 2026: 15 kW, Vorjahr 17 kWJuni 2026: 69 kW, Vorjahr 15 kWJuli 2026: 117 kW, Vorjahr 83 kWAugust 2026: 27 kW, Vorjahr 30 kWSeptember 2026: 37 kW, Vorjahr 28 kWOktober 2026: 85 kW, Vorjahr 17 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0359718November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 559 kW, Vorjahr 718 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 350 kWMärz 2026: 100 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 148 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 54 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
05k10kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 10.487 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 85 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
52 68 kW +4 %
Heimsegment
2–30 kWp
52 584 kW -4 %
Gewerbe
>30 kWp
6 659 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 112 1,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hallbergmoos zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hallbergmoos, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hallbergmoos 73 Speicher mit zusammen 6,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 92,4 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-12 %
Anlagen
40
Kapazität
204 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-1 %
Anlagen
30
Kapazität
434 kWh
Ø/Anlage
14,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
73
Kapazität
6,7 MWh
Ø/Anlage
92,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Hallbergmoos im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hallbergmoos 2,14 kW
Ø Freising 2,42 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Hallbergmoos liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Hallbergmoos auf?

440 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Hallbergmoos – eine Quote von 44 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Mit 2,14 kW pro Einwohner liegt Hallbergmoos spürbar über dem Bundesdurchschnitt. 1.005 Anlagen und 25,6 MW Leistung untermauern diesen Vorsprung.

Einordnung

Platz 17 von 24 im Landkreis Freising: Hallbergmoos liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Mit 2,14 kW pro Kopf liegt Hallbergmoos über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Freising

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Hallbergmoos: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

25,5 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

44 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

112 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Kleinstadt wie Hallbergmoos prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand die Dachlandschaft: 71 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 10,2 kWp. 46 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. Die Speicherquote von 44 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Hallbergmoos verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (112 Anlagen, 1,3 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 11.959 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 90 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahlen gehören zu Hallbergmoos?

8539985737

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hallbergmoos — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hallbergmoos gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.005 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 25,6 MW. Das entspricht 2,14 kW pro Einwohner.
440 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hallbergmoos [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hallbergmoos/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hallbergmoos installiert?

In Hallbergmoos sind 25,6 MW PV-Leistung in 1.005 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 24 im Landkreis Freising. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 11.959 Einwohner entspricht der Bestand 2,14 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hallbergmoos im Vergleich da?

Mit 2,14 kW pro Einwohner liegt Hallbergmoos über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Freising belegt Hallbergmoos Platz 17 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hallbergmoos?

In Hallbergmoos sind 440 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 43,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Hallbergmoos liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hallbergmoos?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hallbergmoos 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 112 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 111 Watt in zwölf Monaten, rund 47 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Hallbergmoos üblich?

Eine typische Dachanlage in Hallbergmoos hat 10,2 kWp; das ist der Durchschnitt der 717 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 71 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Hallbergmoos stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 46 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 226 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hallbergmoos?

Hallbergmoos liegt im Landkreis Freising im Bundesland Bayern. Im Landkreis Freising gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hallbergmoos?

In Hallbergmoos entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 6 neuen Anlagen und 659 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 52 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hallbergmoos?

In Hallbergmoos wurden in den letzten 12 Monaten 52 Balkonkraftwerke registriert (68 kW). Das sind +4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hallbergmoos?

In Hallbergmoos wurden in den letzten 12 Monaten 112 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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