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Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Göppingen

Photovoltaik in Gingen an der Fils

Solaranlagen
468 Anlagen
Installierte Leistung
6,2 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,39 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

468 Anlagen mit 6,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Gingen an der Fils?

Gingen an der Fils, Landkreis Göppingen (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-10-27 468 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 6,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 4.441 Einwohner sind das 1,39 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Gingen an der Fils liegt damit 11 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 38 Regionen in diesem Umfeld belegt Gingen an der Fils damit Platz 16 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,4 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 51 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,39

kW
▼ -11 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,6

%

237 Speicher bei 468 Anlagen

Installiert

6,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+7 %

Solaranlagen

468

Einwohner

4.441

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Gingen an der Fils?

Segmentierter PV-Zubau in Gingen an der Fils — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Gingen an der Fils wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+5 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +5 %
  • Heimsegment▼ -5 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Gingen an der Fils: 412 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
048November 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWSeptember 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
02958November 2025: 27 kW, Vorjahr 15 kWDezember 2025: 21 kW, Vorjahr 54 kWJanuar 2026: 33 kW, Vorjahr 12 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 20 kWMärz 2026: 48 kW, Vorjahr 58 kWApril 2026: 38 kW, Vorjahr 34 kWMai 2026: 14 kW, Vorjahr 27 kWJuni 2026: 58 kW, Vorjahr 27 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 19 kW, Vorjahr 48 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 18 kWOktober 2026: 44 kW, Vorjahr 22 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
02651November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 51 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
25 38 kW +5 %
Heimsegment
2–30 kWp
28 322 kW -5 %
Gewerbe
>30 kWp
1 51 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 55 412 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Gingen an der Fils zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Gingen an der Fils, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Gingen an der Fils 45 Speicher mit zusammen 405 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +4 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+4 %
Anlagen
30
Kapazität
151 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-5 %
Anlagen
14
Kapazität
189 kWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
66 kWh
Ø/Anlage
66 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
45
Kapazität
405 kWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Gingen an der Fils im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Gingen an der Fils 1,39 kW
Ø Göppingen 1,05 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Gingen an der Fils liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Gingen an der Fils auf?

Mit einer Speicherquote von 51 % gehört Gingen an der Fils zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 237 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

1,39 kW pro Kopf – damit bewegt sich Gingen an der Fils nahe am Bundesmittel. 468 Anlagen mit 6,2 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Im Landkreis Göppingen belegt Gingen an der Fils Platz 16 von 38 – ein Wert im landesüblichen Mittelfeld. Bundesweit betrachtet liegt Gingen an der Fils mit 1,39 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Göppingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Gingen an der Fils: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

13,2 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

51 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

55 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Landgemeinde bringt Gingen an der Fils vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 70 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 10,0 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 45 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Mit einer Speicherquote von 51 % liegt Gingen an der Fils weit über dem Bundeswert von rund 40 %; wer hier eine Anlage plant, rechnet in der Regel von Anfang an mit Batterie.

Mit 93 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (55 Anlagen, 0,4 MW) gehört Gingen an der Fils zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Baden-Württembergs. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit plus 9 % weitgehend stabil.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahl gehört zu Gingen an der Fils?

73333

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Gingen an der Fils — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Gingen an der Fils gibt es laut solarzubau.de aktuell 468 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,2 MW. Das entspricht 1,39 kW pro Einwohner.
237 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Gingen an der Fils [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-gingen-an-der-fils/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Gingen an der Fils installiert?

In Gingen an der Fils sind 6,2 MW PV-Leistung in 468 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 16 von 38 im Landkreis Göppingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.441 Einwohner entspricht der Bestand 1,39 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Gingen an der Fils im Vergleich da?

Mit 1,39 kW pro Einwohner liegt Gingen an der Fils unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Göppingen belegt Gingen an der Fils Platz 16 von 38. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Gingen an der Fils?

In Gingen an der Fils sind 237 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,6 % bezogen auf die Solaranlagen. In Gingen an der Fils ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 11 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Gingen an der Fils?

In den letzten 12 Monaten wurden in Gingen an der Fils 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 55 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 93 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Baden-Württemberg insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Gingen an der Fils üblich?

Eine typische Dachanlage in Gingen an der Fils hat 10,0 kWp; das ist der Durchschnitt der 327 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 70 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Gingen an der Fils stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 45 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 117 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Gingen an der Fils?

Gingen an der Fils liegt im Landkreis Göppingen im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Göppingen gibt es insgesamt 38 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Gingen an der Fils?

In Gingen an der Fils entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 28 neuen Anlagen und 322 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Gingen an der Fils?

In Gingen an der Fils wurden in den letzten 12 Monaten 25 Balkonkraftwerke registriert (38 kW). Das sind +5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Gingen an der Fils?

In Gingen an der Fils wurden in den letzten 12 Monaten 55 neue Solaranlagen mit insgesamt 412 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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