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56 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Bergstraße

Photovoltaik in Fürth

44 % unter Bundesdurchschnitt

893 Anlagen mit 9,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Fürth, Landkreis Bergstraße in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 9,2 MW, verteilt auf 893 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 10.810 Einwohner sind das 0,85 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Fürth liegt damit 44 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 22 Regionen in diesem Umfeld belegt Fürth damit Platz 16 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,9 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 41 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 10 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,85

kW
▼ -44 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,9

%

365 Speicher bei 893 Anlagen

Installiert

9,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+10 %

Solaranlagen

893

Einwohner

10.810

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Fürth?

Segmentierter PV-Zubau in Fürth — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Fürth setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+3 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +1 %
  • Heimsegment▲ +3 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Fürth: 900 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713September 2025: 5 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 8 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 5 kWMai 2026: 13 kW, Vorjahr 9 kWJuni 2026: 1 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 13 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
057114September 2025: 80 kW, Vorjahr 71 kWOktober 2025: 114 kW, Vorjahr 91 kWNovember 2025: 37 kW, Vorjahr 34 kWDezember 2025: 76 kW, Vorjahr 63 kWJanuar 2026: 36 kW, Vorjahr 40 kWFebruar 2026: 14 kW, Vorjahr 45 kWMärz 2026: 22 kW, Vorjahr 20 kWApril 2026: 32 kW, Vorjahr 56 kWMai 2026: 67 kW, Vorjahr 31 kWJuni 2026: 51 kW, Vorjahr 31 kWJuli 2026: 54 kW, Vorjahr 61 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 32 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
050100September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 98 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 100 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 47 kWMai 2026: 44 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
44 64 kW +1 %
Heimsegment
2–30 kWp
52 593 kW +3 %
Gewerbe
>30 kWp
3 242 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 99 900 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Fürth zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Fürth, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Fürth 75 Speicher mit zusammen 622 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +67 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+67 %
Anlagen
50
Kapazität
266 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+7 %
Anlagen
25
Kapazität
356 kWh
Ø/Anlage
14,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
75
Kapazität
622 kWh
Ø/Anlage
8,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Fürth im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Fürth 0,85 kW
Ø Bergstraße 1,10 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Fürth hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Fürth auf?

Mit einer Speicherquote von 41 % gehört Fürth zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 365 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Fürth zählt bislang 893 Solaranlagen mit 9,2 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Fürth belegt aktuell Platz 16 von 22 im Landkreis Bergstraße. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Fürth mit 0,85 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Bergstraße

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Fürth?

64658

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Fürth — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Fürth gibt es laut solarzubau.de aktuell 893 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,2 MW. Das entspricht 0,85 kW pro Einwohner.
365 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Fürth [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-fuerth-he/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Fürth installiert?

In Fürth sind 9,2 MW PV-Leistung in 893 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 16 von 22 im Landkreis Bergstraße. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.810 Einwohner entspricht der Bestand 0,85 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Fürth im Vergleich da?

Mit 0,85 kW pro Einwohner liegt Fürth unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Bergstraße belegt Fürth Platz 16 von 22. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Fürth?

In Fürth sind 365 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Fürth?

In den letzten 12 Monaten wurden in Fürth 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 99 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Fürth?

Fürth liegt im Landkreis Bergstraße im Bundesland Hessen. Im Landkreis Bergstraße gibt es insgesamt 22 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Fürth?

In Fürth entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 52 neuen Anlagen und 593 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Fürth?

In Fürth wurden in den letzten 12 Monaten 44 Balkonkraftwerke registriert (64 kW). Das sind +1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Fürth?

In Fürth wurden in den letzten 12 Monaten 99 neue Solaranlagen mit insgesamt 900 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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