Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
33 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Saarland · Regionalverband Saarbrücken

Photovoltaik in Friedrichsthal

Solaranlagen
663 Anlagen
Installierte Leistung
5,2 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,52 kW pro Kopf

67 % unter Bundesdurchschnitt

663 Anlagen mit 5,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Friedrichsthal?

Friedrichsthal, Landkreis Regionalverband Saarbrücken in Saarland kommt mit Stand 2026-10-27 auf 663 Solaranlagen und 5,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 10.180 Einwohner sind das 0,52 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Friedrichsthal liegt damit 67 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 10 Regionen in diesem Umfeld belegt Friedrichsthal damit Platz 9 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,7 MW, das entspricht etwa 14 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 46 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 7,9 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,52

kW
▼ -67 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,3

%

307 Speicher bei 663 Anlagen

Installiert

5,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+14 %

Solaranlagen

663

Einwohner

10.180

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Friedrichsthal?

Segmentierter PV-Zubau in Friedrichsthal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Friedrichsthal wächst das Heimsegment-Segment am stärksten (+34 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+34 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -4 %
  • Heimsegment▲ +34 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Friedrichsthal: 711 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01121November 2025: 6 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 14 kWMai 2026: 15 kW, Vorjahr 17 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 21 kW, Vorjahr 20 kWAugust 2026: 13 kW, Vorjahr 12 kWSeptember 2026: 8 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
04998November 2025: 35 kW, Vorjahr 43 kWDezember 2025: 51 kW, Vorjahr 39 kWJanuar 2026: 38 kW, Vorjahr 35 kWFebruar 2026: 30 kW, Vorjahr 12 kWMärz 2026: 34 kW, Vorjahr 34 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 33 kWMai 2026: 60 kW, Vorjahr 28 kWJuni 2026: 57 kW, Vorjahr 57 kWJuli 2026: 79 kW, Vorjahr 22 kWAugust 2026: 98 kW, Vorjahr 25 kWSeptember 2026: 49 kW, Vorjahr 47 kWOktober 2026: 67 kW, Vorjahr 71 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
076151November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 151 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
71 102 kW -4 %
Heimsegment
2–30 kWp
58 597 kW +34 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 130 711 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Friedrichsthal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Friedrichsthal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Friedrichsthal 96 Speicher mit zusammen 762 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +56 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+20 %
Anlagen
66
Kapazität
316 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+56 %
Anlagen
29
Kapazität
430 kWh
Ø/Anlage
14,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
96
Kapazität
762 kWh
Ø/Anlage
7,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Friedrichsthal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Friedrichsthal 0,52 kW
Ø Regionalverband Saarbrücken 0,77 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Friedrichsthal hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Friedrichsthal auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 46 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 307 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Friedrichsthal setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Friedrichsthal zählt bislang 663 Solaranlagen mit 5,2 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Friedrichsthal rangiert auf Platz 9 von 10 im Landkreis Regionalverband Saarbrücken – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Regionalverband Saarbrücken

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Friedrichsthal vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

Solaranlage planen in Friedrichsthal: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

7,9 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

46 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

130 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstadt bringt Friedrichsthal vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 57 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 9,4 kWp. 268 Balkonkraftwerke sind registriert, 71 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 46 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Mit 70 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (130 Anlagen, 0,7 MW) gehört Friedrichsthal zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo des Saarlandes. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 13 % weitgehend stabil.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Saarland

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahlen gehören zu Friedrichsthal?

6628066299

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Friedrichsthal — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Friedrichsthal gibt es laut solarzubau.de aktuell 663 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,2 MW. Das entspricht 0,52 kW pro Einwohner.
307 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Friedrichsthal [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-friedrichsthal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Friedrichsthal installiert?

In Friedrichsthal sind 5,2 MW PV-Leistung in 663 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 10 im Landkreis Regionalverband Saarbrücken. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.180 Einwohner entspricht der Bestand 0,52 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Friedrichsthal im Vergleich da?

Mit 0,52 kW pro Einwohner liegt Friedrichsthal unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Regionalverband Saarbrücken belegt Friedrichsthal Platz 9 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Friedrichsthal?

In Friedrichsthal sind 307 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Friedrichsthal liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Friedrichsthal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Friedrichsthal 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 130 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 70 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Saarland insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Friedrichsthal üblich?

Eine typische Dachanlage in Friedrichsthal hat 9,4 kWp; das ist der Durchschnitt der 379 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 57 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Friedrichsthal stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 268 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Friedrichsthal?

Friedrichsthal liegt im Landkreis Regionalverband Saarbrücken im Bundesland Saarland. Im Landkreis Regionalverband Saarbrücken gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Friedrichsthal?

In Friedrichsthal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 58 neuen Anlagen und 597 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 71 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Friedrichsthal?

In Friedrichsthal wurden in den letzten 12 Monaten 71 Balkonkraftwerke registriert (102 kW). Das sind -4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Friedrichsthal?

In Friedrichsthal wurden in den letzten 12 Monaten 130 neue Solaranlagen mit insgesamt 711 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.