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381 % vom Ø
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Niedersachsen · Stade

Photovoltaik in Fredenbeck

Solaranlagen
673 Anlagen
Installierte Leistung
38,5 MW installiert
Leistung pro Einwohner
5,95 kW pro Kopf

3,8× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Fredenbeck?

Fredenbeck, Landkreis Stade in Niedersachsen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 38,5 MW, verteilt auf 673 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 6.475 Einwohnern entspricht das 5,95 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Fredenbeck liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (3,8-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 1 von 40 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 29,6 MW neue Leistung hinzu – rund 77 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 48 % und eine mittlere Anlagengröße von 57 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

5,95

kW
▲ +281 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,0

%

323 Speicher bei 673 Anlagen

Installiert

38,5 MW

Zubau 12 Mon.

29,6 MW

+77 %

Solaranlagen

673

Einwohner

6.475

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Fredenbeck?

Segmentierter PV-Zubau in Fredenbeck — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Fredenbeck verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 27 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+27 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +27 %
  • Heimsegment▼ -20 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Fredenbeck: 29.623 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0815November 2025: 6 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 8 kWApril 2026: 10 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 15 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 1 kWSeptember 2026: 5 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2026: 1 kW, Vorjahr 6 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
056112November 2025: 73 kW, Vorjahr 96 kWDezember 2025: 28 kW, Vorjahr 45 kWJanuar 2026: 46 kW, Vorjahr 26 kWFebruar 2026: 20 kW, Vorjahr 39 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 23 kWApril 2026: 24 kW, Vorjahr 40 kWMai 2026: 30 kW, Vorjahr 61 kWJuni 2026: 50 kW, Vorjahr 111 kWJuli 2026: 87 kW, Vorjahr 63 kWAugust 2026: 112 kW, Vorjahr 90 kWSeptember 2026: 56 kW, Vorjahr 79 kWOktober 2026: 60 kW, Vorjahr 68 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0199398November 2025: 0 kW, Vorjahr 398 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 66 kW, Vorjahr 207 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
014k29kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 28.886 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
51 73 kW +27 %
Heimsegment
2–30 kWp
44 590 kW -20 %
Gewerbe
>30 kWp
1 66 kW —
Freifläche
Freifläche
2 28,9 MW —
Gesamt 99 29,6 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Fredenbeck zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Fredenbeck, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Fredenbeck 67 Speicher mit zusammen 10,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 159,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +36 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-44 %
Anlagen
36
Kapazität
157 kWh
Ø/Anlage
4,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+36 %
Anlagen
28
Kapazität
376 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Anlagen
2
Kapazität
10,2 MWh
Ø/Anlage
5.080 kWh
Gesamt
Anlagen
67
Kapazität
10,7 MWh
Ø/Anlage
159,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Fredenbeck im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Fredenbeck 5,95 kW
Ø Stade 1,28 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Fredenbeck hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Fredenbeck auf?

Was die Zahlen konkret bedeuten: Mit 5,95 kW pro Einwohner kann Fredenbeck rechnerisch einen erheblichen Teil des eigenen Strombedarfs solar decken. Das macht die Region zu einem Vorbild für die dezentrale Energieversorgung – nicht nur in der Theorie, sondern messbar in den Einspeisedaten.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Fredenbeck kommen auf jeden Einwohner 5,95 kW Solarleistung. 673 Anlagen mit insgesamt 38,5 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Stade belegt Fredenbeck Platz 1 von 40 – ganze 300 % über dem Landesdurchschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Fredenbeck mit 5,95 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Stade

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Fredenbeck: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

57,2 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

48 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

99 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstadt bringt Fredenbeck vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 66 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 11,2 kWp. 75 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. Die Speicherquote von 48 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Fredenbeck verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (99 Anlagen, 29,6 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 6.475 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau vervielfacht.

In Niedersachsen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, seit 2025 auch für Wohngebäude und Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahl gehört zu Fredenbeck?

21717

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Fredenbeck — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Fredenbeck gibt es laut solarzubau.de aktuell 673 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 38,5 MW. Das entspricht 5,95 kW pro Einwohner.
323 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Fredenbeck [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-fredenbeck/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Fredenbeck installiert?

In Fredenbeck sind 38,5 MW PV-Leistung in 673 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 1 von 40 im Landkreis Stade. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.475 Einwohner entspricht der Bestand 5,95 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Fredenbeck im Vergleich da?

Mit 5,95 kW pro Einwohner liegt Fredenbeck über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Stade belegt Fredenbeck Platz 1 von 40. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Fredenbeck?

In Fredenbeck sind 323 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Fredenbeck liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Fredenbeck?

In den letzten 12 Monaten wurden in Fredenbeck 29,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 99 neue Anlagen. Je Einwohner ist das ein Vielfaches des Bundesdurchschnitts, geprägt von einzelnen Großanlagen und nicht von Hausdächern. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 77 Prozent – rund 77 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Fredenbeck üblich?

Eine typische Dachanlage in Fredenbeck hat 11,2 kWp; das ist der Durchschnitt der 442 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 66 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Fredenbeck stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 75 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 196 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Fredenbeck?

Fredenbeck liegt im Landkreis Stade im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Stade gibt es insgesamt 40 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Fredenbeck?

In Fredenbeck entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 2 neuen Anlagen und 28,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 44 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Fredenbeck?

In Fredenbeck wurden in den letzten 12 Monaten 51 Balkonkraftwerke registriert (73 kW). Das sind +27 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Fredenbeck?

In Fredenbeck wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (28,9 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Fredenbeck?

In Fredenbeck wurden in den letzten 12 Monaten 99 neue Solaranlagen mit insgesamt 29,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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