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60 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Brandenburg · Frankfurt (Oder)

Photovoltaik in Frankfurt (Oder)

40 % unter Bundesdurchschnitt

1.984 Anlagen mit 51,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Frankfurt (Oder), kreisfreie Stadt (Brandenburg) zählt mit Stand 2026-08-28 1.984 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 51,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 57.107 Einwohner sind das 0,91 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Frankfurt (Oder) liegt damit 40 % unter dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 8,6 MW, das entspricht etwa 17 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 40 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 26 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,91

kW
▼ -40 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,4

%

801 Speicher bei 1.984 Anlagen

Installiert

51,8 MW

Zubau 12 Mon.

8,6 MW

+17 %

Solaranlagen

1.984

Einwohner

57.107

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Frankfurt (Oder)?

Segmentierter PV-Zubau in Frankfurt (Oder) — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Frankfurt (Oder) verschiebt sich: Gewerbe legt um 423 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+423 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -2 %
  • Heimsegment▼ -53 %
  • Gewerbe▲ +423 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Frankfurt (Oder): 8.620 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02346September 2025: 19 kW, Vorjahr 17 kWOktober 2025: 13 kW, Vorjahr 11 kWNovember 2025: 20 kW, Vorjahr 10 kWDezember 2025: 12 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 9 kWFebruar 2026: 11 kW, Vorjahr 11 kWMärz 2026: 41 kW, Vorjahr 35 kWApril 2026: 36 kW, Vorjahr 21 kWMai 2026: 30 kW, Vorjahr 46 kWJuni 2026: 28 kW, Vorjahr 45 kWJuli 2026: 32 kW, Vorjahr 35 kWAugust 2026: 28 kW, Vorjahr 39 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0189377September 2025: 30 kW, Vorjahr 97 kWOktober 2025: 153 kW, Vorjahr 234 kWNovember 2025: 33 kW, Vorjahr 225 kWDezember 2025: 61 kW, Vorjahr 377 kWJanuar 2026: 9 kW, Vorjahr 165 kWFebruar 2026: 53 kW, Vorjahr 26 kWMärz 2026: 81 kW, Vorjahr 30 kWApril 2026: 67 kW, Vorjahr 132 kWMai 2026: 91 kW, Vorjahr 93 kWJuni 2026: 50 kW, Vorjahr 36 kWJuli 2026: 62 kW, Vorjahr 102 kWAugust 2026: 46 kW, Vorjahr 54 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
03k6kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 45 kWNovember 2025: 6.137 kW, Vorjahr 99 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 602 kW, Vorjahr 629 kWFebruar 2026: 37 kWMärz 2026: 825 kW, Vorjahr 45 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 436 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0816September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 16 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
198 277 kW -2 %
Heimsegment
2–30 kWp
78 735 kW -53 %
Gewerbe
>30 kWp
7 7,6 MW +423 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 285 8,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Frankfurt (Oder) zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Frankfurt (Oder), segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Frankfurt (Oder) 196 Speicher mit zusammen 1,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 6,8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+0 %
Anlagen
143
Kapazität
598 kWh
Ø/Anlage
4,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-22 %
Anlagen
49
Kapazität
653 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
64 kWh
Ø/Anlage
32 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
196
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
6,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Frankfurt (Oder) im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Frankfurt (Oder) 0,91 kW
Ø Frankfurt (Oder) 0,91 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Frankfurt (Oder) hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Frankfurt (Oder) auf?

Mit einer Speicherquote von 40 % gehört Frankfurt (Oder) zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 801 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

51,8 MW Solarleistung aus 1.984 Anlagen – Frankfurt (Oder) hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Brandenburg gegeben.

Einordnung

Frankfurt (Oder) liegt im Bundesland Brandenburg. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Frankfurt (Oder)?

15230152321523415236

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Frankfurt (Oder) — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Frankfurt (Oder) gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.984 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 51,8 MW. Das entspricht 0,91 kW pro Einwohner.
801 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Frankfurt (Oder) [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-frankfurt-oder/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Frankfurt (Oder) installiert?

In Frankfurt (Oder) sind 51,8 MW PV-Leistung in 1.984 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 57.107 Einwohner entspricht der Bestand 0,91 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Frankfurt (Oder) im Vergleich da?

Mit 0,91 kW pro Einwohner liegt Frankfurt (Oder) unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Frankfurt (Oder)?

In Frankfurt (Oder) sind 801 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Frankfurt (Oder)?

In den letzten 12 Monaten wurden in Frankfurt (Oder) 8,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 285 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 17 Prozent – rund 17 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Ist Frankfurt (Oder) eine kreisfreie Stadt?

Frankfurt (Oder) ist eine kreisfreie Stadt in Brandenburg. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Brandenburg und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Frankfurt (Oder)?

In Frankfurt (Oder) entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 7 neuen Anlagen und 7,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 78 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Frankfurt (Oder)?

In Frankfurt (Oder) wurden in den letzten 12 Monaten 198 Balkonkraftwerke registriert (277 kW). Das sind -2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Frankfurt (Oder)?

In Frankfurt (Oder) wurden in den letzten 12 Monaten 285 neue Solaranlagen mit insgesamt 8,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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