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47 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Frankenthal (Pfalz)

Photovoltaik in Frankenthal (Pfalz)

53 % unter Bundesdurchschnitt

2.531 Anlagen mit 34,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Frankenthal (Pfalz), kreisfreie Stadt in Rheinland-Pfalz verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 34,6 MW, verteilt auf 2.531 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 48.140 Einwohner sind das 0,72 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Frankenthal (Pfalz) liegt damit 53 % unter dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,6 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 50 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,72

kW
▼ -53 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,7

%

1.258 Speicher bei 2.531 Anlagen

Installiert

34,6 MW

Zubau 12 Mon.

2,6 MW

+8 %

Solaranlagen

2.531

Einwohner

48.140

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Frankenthal (Pfalz)?

Segmentierter PV-Zubau in Frankenthal (Pfalz) — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Frankenthal (Pfalz) wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+12 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +7 %
  • Heimsegment▲ +12 %
  • Gewerbe▼ -90 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Frankenthal (Pfalz): 2.643 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02447September 2025: 29 kW, Vorjahr 21 kWOktober 2025: 15 kW, Vorjahr 12 kWNovember 2025: 15 kW, Vorjahr 11 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 8 kW, Vorjahr 8 kWFebruar 2026: 12 kW, Vorjahr 10 kWMärz 2026: 35 kW, Vorjahr 26 kWApril 2026: 26 kW, Vorjahr 22 kWMai 2026: 33 kW, Vorjahr 46 kWJuni 2026: 33 kW, Vorjahr 41 kWJuli 2026: 47 kW, Vorjahr 38 kWAugust 2026: 33 kW, Vorjahr 37 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0119238September 2025: 208 kW, Vorjahr 138 kWOktober 2025: 212 kW, Vorjahr 227 kWNovember 2025: 182 kW, Vorjahr 214 kWDezember 2025: 230 kW, Vorjahr 137 kWJanuar 2026: 63 kW, Vorjahr 148 kWFebruar 2026: 166 kW, Vorjahr 154 kWMärz 2026: 168 kW, Vorjahr 122 kWApril 2026: 222 kW, Vorjahr 160 kWMai 2026: 238 kW, Vorjahr 211 kWJuni 2026: 230 kW, Vorjahr 119 kWJuli 2026: 100 kW, Vorjahr 156 kWAugust 2026: 179 kW, Vorjahr 178 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0419837September 2025: 0 kWOktober 2025: 36 kWNovember 2025: 65 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 217 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 56 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 38 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 316 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 837 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
224 295 kW +7 %
Heimsegment
2–30 kWp
191 2,2 MW +12 %
Gewerbe
>30 kWp
3 139 kW -90 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 421 2,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Frankenthal (Pfalz) zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Frankenthal (Pfalz), segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Frankenthal (Pfalz) 312 Speicher mit zusammen 2,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +23 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+5 %
Anlagen
201
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+23 %
Anlagen
105
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
4
Kapazität
173 kWh
Ø/Anlage
43,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
312
Kapazität
2,6 MWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Frankenthal (Pfalz) im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Frankenthal (Pfalz) 0,72 kW
Ø Frankenthal (Pfalz) 0,72 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Frankenthal (Pfalz) hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Frankenthal (Pfalz) auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 50 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.258 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Frankenthal (Pfalz) setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Aktuell erzeugen 2.531 Solaranlagen in Frankenthal (Pfalz) eine Leistung von 34,6 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Frankenthal (Pfalz) liegt im Bundesland Rheinland-Pfalz. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Frankenthal (Pfalz)?

6722767240

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Frankenthal (Pfalz) — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Frankenthal (Pfalz) gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.531 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 34,6 MW. Das entspricht 0,72 kW pro Einwohner.
1.258 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Frankenthal (Pfalz) [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-frankenthal-pfalz/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Frankenthal (Pfalz) installiert?

In Frankenthal (Pfalz) sind 34,6 MW PV-Leistung in 2.531 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 48.140 Einwohner entspricht der Bestand 0,72 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Frankenthal (Pfalz) im Vergleich da?

Mit 0,72 kW pro Einwohner liegt Frankenthal (Pfalz) unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Frankenthal (Pfalz)?

In Frankenthal (Pfalz) sind 1.258 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Frankenthal (Pfalz)?

In den letzten 12 Monaten wurden in Frankenthal (Pfalz) 2,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 421 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Ist Frankenthal (Pfalz) eine kreisfreie Stadt?

Frankenthal (Pfalz) ist eine kreisfreie Stadt in Rheinland-Pfalz. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Rheinland-Pfalz und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Frankenthal (Pfalz)?

In Frankenthal (Pfalz) entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 191 neuen Anlagen und 2,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 224 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Frankenthal (Pfalz)?

In Frankenthal (Pfalz) wurden in den letzten 12 Monaten 224 Balkonkraftwerke registriert (295 kW). Das sind +7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Frankenthal (Pfalz)?

In Frankenthal (Pfalz) wurden in den letzten 12 Monaten 421 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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