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60 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Speyer

Photovoltaik in Speyer

40 % unter Bundesdurchschnitt

2.788 Anlagen mit 45,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Speyer, kreisfreie Stadt (Rheinland-Pfalz) zählt mit Stand 2026-08-28 2.788 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 45,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 49.564 Einwohner sind das 0,92 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Speyer liegt damit 40 % unter dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 6,4 MW, das entspricht etwa 14 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 46 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,92

kW
▼ -40 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,4

%

1.294 Speicher bei 2.788 Anlagen

Installiert

45,5 MW

Zubau 12 Mon.

6,4 MW

+14 %

Solaranlagen

2.788

Einwohner

49.564

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Speyer?

Segmentierter PV-Zubau in Speyer — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Speyer setzt weiter auf Gewerbe — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-9 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -9 %
  • Heimsegment▼ -13 %
  • Gewerbe▼ -41 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Speyer: 6.360 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02142September 2025: 13 kW, Vorjahr 29 kWOktober 2025: 10 kW, Vorjahr 14 kWNovember 2025: 15 kW, Vorjahr 11 kWDezember 2025: 12 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 8 kW, Vorjahr 18 kWFebruar 2026: 11 kW, Vorjahr 21 kWMärz 2026: 26 kW, Vorjahr 27 kWApril 2026: 21 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 33 kW, Vorjahr 27 kWJuni 2026: 25 kW, Vorjahr 38 kWJuli 2026: 42 kW, Vorjahr 29 kWAugust 2026: 27 kW, Vorjahr 38 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0183366September 2025: 204 kW, Vorjahr 284 kWOktober 2025: 188 kW, Vorjahr 228 kWNovember 2025: 182 kW, Vorjahr 278 kWDezember 2025: 113 kW, Vorjahr 186 kWJanuar 2026: 165 kW, Vorjahr 366 kWFebruar 2026: 86 kW, Vorjahr 202 kWMärz 2026: 254 kW, Vorjahr 149 kWApril 2026: 293 kW, Vorjahr 193 kWMai 2026: 145 kW, Vorjahr 177 kWJuni 2026: 226 kW, Vorjahr 198 kWJuli 2026: 268 kW, Vorjahr 170 kWAugust 2026: 141 kW, Vorjahr 177 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
03k6kSeptember 2025: 302 kWOktober 2025: 193 kW, Vorjahr 93 kWNovember 2025: 101 kW, Vorjahr 69 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 42 kW, Vorjahr 227 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 2.580 kW, Vorjahr 72 kWApril 2026: 330 kWMai 2026: 31 kW, Vorjahr 138 kWJuni 2026: 250 kW, Vorjahr 5.797 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 41 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
01k2kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 2.317 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
181 244 kW -9 %
Heimsegment
2–30 kWp
198 2,3 MW -13 %
Gewerbe
>30 kWp
14 3,8 MW -41 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 397 6,4 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Speyer zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Speyer, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Speyer 292 Speicher mit zusammen 2,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +20 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+2 %
Anlagen
196
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+11 %
Anlagen
87
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+20 %
Anlagen
7
Kapazität
405 kWh
Ø/Anlage
57,9 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
292
Kapazität
2,8 MWh
Ø/Anlage
9,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Speyer im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Speyer 0,92 kW
Ø Speyer 0,92 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Speyer hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Speyer auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 46 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.294 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Speyer setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

45,5 MW Solarleistung aus 2.788 Anlagen – Speyer hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Rheinland-Pfalz gegeben.

Einordnung

Speyer liegt im Bundesland Rheinland-Pfalz. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Speyer?

6716667346

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Speyer — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Speyer gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.788 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 45,5 MW. Das entspricht 0,92 kW pro Einwohner.
1.294 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Speyer [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-speyer/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Speyer installiert?

In Speyer sind 45,5 MW PV-Leistung in 2.788 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 49.564 Einwohner entspricht der Bestand 0,92 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Speyer im Vergleich da?

Mit 0,92 kW pro Einwohner liegt Speyer unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Speyer?

In Speyer sind 1.294 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Speyer?

In den letzten 12 Monaten wurden in Speyer 6,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 397 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Ist Speyer eine kreisfreie Stadt?

Speyer ist eine kreisfreie Stadt in Rheinland-Pfalz. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Rheinland-Pfalz und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Speyer?

In Speyer entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 14 neuen Anlagen und 3,8 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 198 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Speyer?

In Speyer wurden in den letzten 12 Monaten 181 Balkonkraftwerke registriert (244 kW). Das sind -9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Speyer?

In Speyer wurden in den letzten 12 Monaten 397 neue Solaranlagen mit insgesamt 6,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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