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81 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Hessen · Main-Kinzig-Kreis

Photovoltaik in Flörsbachtal

Nah am Bundesdurchschnitt

307 Anlagen mit 2,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Flörsbachtal, Landkreis Main-Kinzig-Kreis in Hessen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 307 Solaranlagen und 2,8 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 2.274 Einwohner sind das 1,23 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Flörsbachtal liegt damit 19 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 28 Regionen in diesem Umfeld belegt Flörsbachtal damit Platz 15 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,2 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 41 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 9,1 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,23

kW
▼ -19 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,7

%

125 Speicher bei 307 Anlagen

Installiert

2,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+8 %

Solaranlagen

307

Einwohner

2.274

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Flörsbachtal?

Segmentierter PV-Zubau in Flörsbachtal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Flörsbachtal setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
22 34 kW +10 %
Heimsegment
2–30 kWp
17 190 kW -45 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 39 224 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Flörsbachtal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Flörsbachtal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Flörsbachtal 27 Speicher mit zusammen 225 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,3 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-20 %
Anlagen
18
Kapazität
94 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-27 %
Anlagen
9
Kapazität
130 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
27
Kapazität
225 kWh
Ø/Anlage
8,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Flörsbachtal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Flörsbachtal 1,23 kW
Ø Main-Kinzig-Kreis 1,45 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Flörsbachtal liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Flörsbachtal auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 41 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 125 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Flörsbachtal setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

1,23 kW pro Kopf – damit bewegt sich Flörsbachtal nahe am Bundesmittel. 307 Anlagen mit 2,8 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Im Ranking des Landkreises Main-Kinzig-Kreis steht Flörsbachtal auf Platz 15 von 28 und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Main-Kinzig-Kreis

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Welche Postleitzahl gehört zu Flörsbachtal?

63639

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Flörsbachtal — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Flörsbachtal gibt es laut solarzubau.de aktuell 307 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2,8 MW. Das entspricht 1,23 kW pro Einwohner.
125 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Flörsbachtal [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-floersbachtal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Flörsbachtal installiert?

In Flörsbachtal sind 2,8 MW PV-Leistung in 307 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 15 von 28 im Landkreis Main-Kinzig-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.274 Einwohner entspricht der Bestand 1,23 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Flörsbachtal im Vergleich da?

Mit 1,23 kW pro Einwohner liegt Flörsbachtal unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Main-Kinzig-Kreis belegt Flörsbachtal Platz 15 von 28. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Flörsbachtal?

In Flörsbachtal sind 125 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Flörsbachtal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Flörsbachtal 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 39 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Flörsbachtal?

Flörsbachtal liegt im Landkreis Main-Kinzig-Kreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Main-Kinzig-Kreis gibt es insgesamt 28 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Flörsbachtal?

In Flörsbachtal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 17 neuen Anlagen und 190 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 22 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Flörsbachtal?

In Flörsbachtal wurden in den letzten 12 Monaten 22 Balkonkraftwerke registriert (34 kW). Das sind +10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Flörsbachtal?

In Flörsbachtal wurden in den letzten 12 Monaten 39 neue Solaranlagen mit insgesamt 224 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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