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26 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Flensburg

Photovoltaik in Flensburg

Solaranlagen
2.841 Anlagen
Installierte Leistung
38,5 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,40 kW pro Kopf

74 % unter Bundesdurchschnitt

2.841 Anlagen mit 38,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Flensburg?

Flensburg, kreisfreie Stadt in Schleswig-Holstein kommt mit Stand 2026-10-27 auf 2.841 Solaranlagen und 38,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 96.326 Einwohner sind das 0,40 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Flensburg liegt damit 74 % unter dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 3,8 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 52 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,40

kW
▼ -74 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

51,7

%

1.470 Speicher bei 2.841 Anlagen

Installiert

38,5 MW

Zubau 12 Mon.

3,8 MW

+10 %

Solaranlagen

2.841

Einwohner

96.326

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Flensburg?

Segmentierter PV-Zubau in Flensburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Flensburg wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+12 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +12 %
  • Heimsegment▼ -23 %
  • Gewerbe▼ -59 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Flensburg: 3.793 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02958November 2025: 11 kW, Vorjahr 8 kWDezember 2025: 15 kW, Vorjahr 8 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 18 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 10 kWMärz 2026: 20 kW, Vorjahr 23 kWApril 2026: 35 kW, Vorjahr 32 kWMai 2026: 58 kW, Vorjahr 22 kWJuni 2026: 31 kW, Vorjahr 23 kWJuli 2026: 46 kW, Vorjahr 41 kWAugust 2026: 33 kW, Vorjahr 26 kWSeptember 2026: 19 kW, Vorjahr 28 kWOktober 2026: 10 kW, Vorjahr 19 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0216431November 2025: 196 kW, Vorjahr 146 kWDezember 2025: 168 kW, Vorjahr 226 kWJanuar 2026: 96 kW, Vorjahr 195 kWFebruar 2026: 59 kW, Vorjahr 134 kWMärz 2026: 139 kW, Vorjahr 122 kWApril 2026: 97 kW, Vorjahr 166 kWMai 2026: 161 kW, Vorjahr 431 kWJuni 2026: 175 kW, Vorjahr 161 kWJuli 2026: 185 kW, Vorjahr 156 kWAugust 2026: 126 kW, Vorjahr 152 kWSeptember 2026: 216 kW, Vorjahr 158 kWOktober 2026: 104 kW, Vorjahr 187 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0129258November 2025: 37 kW, Vorjahr 67 kWDezember 2025: 191 kW, Vorjahr 51 kWJanuar 2026: 30 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 56 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 258 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 95 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
07602kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 30 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 1.520 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 3 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
204 290 kW +12 %
Heimsegment
2–30 kWp
175 1,7 MW -23 %
Gewerbe
>30 kWp
3 258 kW -59 %
Freifläche
Freifläche
2 1,5 MW —
Gesamt 384 3,8 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Flensburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Flensburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Flensburg 286 Speicher mit zusammen 2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 6,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +18 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+18 %
Anlagen
212
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-19 %
Anlagen
73
Kapazität
905 kWh
Ø/Anlage
12,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
31 kWh
Ø/Anlage
31 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
286
Kapazität
2 MWh
Ø/Anlage
6,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Flensburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Flensburg 0,40 kW
Ø Flensburg 0,40 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Flensburg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Flensburg auf?

Mit einer Speicherquote von 52 % gehört Flensburg zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.470 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 0,40 kW pro Kopf liegt Flensburg noch unter dem Bundesschnitt. 2.841 Anlagen und 38,5 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Flensburg liegt im Bundesland Schleswig-Holstein. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

Flensburg vergleichen

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Solaranlage planen in Flensburg: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

13,6 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

52 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

384 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Mittelstadt wie Flensburg prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen die Dachlandschaft: 65 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 9,3 kWp. 870 Balkonkraftwerke sind registriert, 204 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. Mit einer Speicherquote von 52 % liegt Flensburg weit über dem Bundeswert von rund 40 %; wer hier eine Anlage plant, rechnet in der Regel von Anfang an mit Batterie.

Mit 39 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (384 Anlagen, 3,8 MW) gehört Flensburg zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Schleswig-Holsteins. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 20 % beschleunigt.

In Schleswig-Holstein gilt eine Solarpflicht bei Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Flensburg?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Flensburg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Flensburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.841 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 38,5 MW. Das entspricht 0,40 kW pro Einwohner.
1.470 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 51,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Flensburg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-flensburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Flensburg installiert?

In Flensburg sind 38,5 MW PV-Leistung in 2.841 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 96.326 Einwohner entspricht der Bestand 0,40 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Flensburg im Vergleich da?

Mit 0,40 kW pro Einwohner liegt Flensburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Flensburg?

In Flensburg sind 1.470 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 51,7 % bezogen auf die Solaranlagen. In Flensburg ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 12 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Flensburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Flensburg 3,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 384 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 39 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Schleswig-Holstein insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Flensburg üblich?

Eine typische Dachanlage in Flensburg hat 9,3 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.844 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 65 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Flensburg stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 34 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 870 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Ist Flensburg eine kreisfreie Stadt?

Flensburg ist eine kreisfreie Stadt in Schleswig-Holstein. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Schleswig-Holstein und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Flensburg?

In Flensburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 175 neuen Anlagen und 1,7 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Freifläche-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Flensburg?

In Flensburg wurden in den letzten 12 Monaten 204 Balkonkraftwerke registriert (290 kW). Das sind +12 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Flensburg?

In Flensburg wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (1,5 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Flensburg?

In Flensburg wurden in den letzten 12 Monaten 384 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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