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45 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Herzogtum Lauenburg

Photovoltaik in Escheburg

Solaranlagen
398 Anlagen
Installierte Leistung
2,8 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,70 kW pro Kopf

55 % unter Bundesdurchschnitt

398 Anlagen mit 2,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Escheburg?

Escheburg, Landkreis Herzogtum Lauenburg (Schleswig-Holstein) zählt mit Stand 2026-10-27 398 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 2,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 4.075 Einwohner sind das 0,70 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Escheburg liegt damit 55 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 81 Regionen in diesem Umfeld belegt Escheburg damit Platz 63 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,3 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 64 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 7,1 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,70

kW
▼ -55 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

64,3

%

256 Speicher bei 398 Anlagen

Installiert

2,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+12 %

Solaranlagen

398

Einwohner

4.075

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Escheburg?

Segmentierter PV-Zubau in Escheburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Escheburg wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
17 23 kW -52 %
Heimsegment
2–30 kWp
30 305 kW -36 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 49 338 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Escheburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Escheburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Escheburg 42 Speicher mit zusammen 314 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,5 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-13 %
Anlagen
30
Kapazität
177 kWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-58 %
Anlagen
11
Kapazität
129 kWh
Ø/Anlage
11,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
42
Kapazität
314 kWh
Ø/Anlage
7,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Escheburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Escheburg 0,70 kW
Ø Herzogtum Lauenburg 1,53 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Escheburg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Escheburg auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 64 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 256 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Escheburg setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Aktuell erzeugen 398 Solaranlagen in Escheburg eine Leistung von 2,8 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Escheburg belegt aktuell Platz 63 von 81 im Landkreis Herzogtum Lauenburg. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Herzogtum Lauenburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Escheburg: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

7,1 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

64 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

49 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Landgemeinde wie Escheburg prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude die Dachlandschaft: 74 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 8,7 kWp. 100 Balkonkraftwerke sind registriert, 17 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. Mit einer Speicherquote von 64 % liegt Escheburg weit über dem Bundeswert von rund 40 %; wer hier eine Anlage plant, rechnet in der Regel von Anfang an mit Batterie.

Mit 83 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (49 Anlagen, 0,3 MW) gehört Escheburg zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Schleswig-Holsteins. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 38 % zurückgegangen.

In Schleswig-Holstein gilt eine Solarpflicht bei Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Escheburg?

21039

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Escheburg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Escheburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 398 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2,8 MW. Das entspricht 0,70 kW pro Einwohner.
256 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 64,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Escheburg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-escheburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Escheburg installiert?

In Escheburg sind 2,8 MW PV-Leistung in 398 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 63 von 81 im Landkreis Herzogtum Lauenburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.075 Einwohner entspricht der Bestand 0,70 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Escheburg im Vergleich da?

Mit 0,70 kW pro Einwohner liegt Escheburg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Herzogtum Lauenburg belegt Escheburg Platz 63 von 81. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Escheburg?

In Escheburg sind 256 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 64,3 % bezogen auf die Solaranlagen. In Escheburg ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 24 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Escheburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Escheburg 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 49 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 83 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Schleswig-Holstein insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Escheburg üblich?

Eine typische Dachanlage in Escheburg hat 8,7 kWp; das ist der Durchschnitt der 296 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 74 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Escheburg stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 100 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Escheburg?

Escheburg liegt im Landkreis Herzogtum Lauenburg im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Herzogtum Lauenburg gibt es insgesamt 81 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Escheburg?

In Escheburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 30 neuen Anlagen und 305 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 17 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Escheburg?

In Escheburg wurden in den letzten 12 Monaten 17 Balkonkraftwerke registriert (23 kW). Das sind -52 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Escheburg?

In Escheburg wurden in den letzten 12 Monaten 49 neue Solaranlagen mit insgesamt 338 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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