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197 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Baden-Württemberg · Ostalbkreis

Photovoltaik in Eschach

97 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 349 Anlagen mit 5,8 MW Gesamtleistung

Eschach, Landkreis Ostalbkreis (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 349 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 5,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 1.920 Einwohnern entspricht das 3,00 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Eschach liegt damit 97 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 14 von 42 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,2 MW neue Leistung hinzu – rund 4 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 29 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,00

kW
▲ +97 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

28,7

%

100 Speicher bei 349 Anlagen

Installiert

5,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+4 %

Solaranlagen

349

Einwohner

1.920

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Eschach?

Segmentierter PV-Zubau in Eschach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Eschach trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
10 16 kW -31 %
Heimsegment
2–30 kWp
16 195 kW -22 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 26 211 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Eschach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Eschach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Eschach wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Eschach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Eschach 3,00 kW
Ø Ostalbkreis 1,93 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Eschach erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Eschach auf?

349 Anlagen stehen mittlerweile in Eschach – davon 0,2 MW erst aus den letzten zwölf Monaten.

Überblick

Beim Solarausbau hat Eschach die Nase vorn: Die PV-Leistung pro Kopf übersteigt den Bundesdurchschnitt um das 2,0-Fache. Hinter den 5,8 MW Gesamtleistung stehen 349 Anlagen – von der privaten Dachanlage bis zum gewerblichen Solarkraftwerk.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Ostalbkreis belegt Eschach Platz 14 von 42 – ganze 110 % über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Eschach mit 3,00 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Ostalbkreis

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Welche Postleitzahlen gehören zu Eschach?

7356973577

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Eschach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Eschach gibt es laut solarzubau.de aktuell 349 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,8 MW. Das entspricht 3,00 kW pro Einwohner.
100 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 28,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Eschach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-eschach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Eschach installiert?

In Eschach sind 5,8 MW PV-Leistung in 349 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 14 von 42 im Landkreis Ostalbkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.920 Einwohner entspricht der Bestand 3,00 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Eschach im Vergleich da?

Mit 3,00 kW pro Einwohner liegt Eschach über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ostalbkreis belegt Eschach Platz 14 von 42. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Eschach?

In Eschach sind 100 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 28,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Eschach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Eschach 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 26 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Eschach?

Eschach liegt im Landkreis Ostalbkreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Ostalbkreis gibt es insgesamt 42 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Eschach?

In Eschach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 16 neuen Anlagen und 195 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 10 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Eschach?

In Eschach wurden in den letzten 12 Monaten 10 Balkonkraftwerke registriert (16 kW). Das sind -31 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Eschach?

In Eschach wurden in den letzten 12 Monaten 26 neue Solaranlagen mit insgesamt 211 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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