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123 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Baden-Württemberg · Rhein-Neckar-Kreis

Photovoltaik in Epfenbach

23 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 339 Anlagen mit 4,6 MW Gesamtleistung

Epfenbach, Landkreis Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 339 Solaranlagen und 4,6 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 2.448 Einwohner sind das 1,86 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Epfenbach liegt damit 23 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 54 Regionen in diesem Umfeld belegt Epfenbach damit Platz 9 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,3 MW, das entspricht etwa 6 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 45 % und eine mittlere Anlagengröße von 13 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,86

kW
▲ +23 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,1

%

153 Speicher bei 339 Anlagen

Installiert

4,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+6 %

Solaranlagen

339

Einwohner

2.448

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Epfenbach?

Segmentierter PV-Zubau in Epfenbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Epfenbach setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
14 17 kW -16 %
Heimsegment
2–30 kWp
21 261 kW -31 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 35 277 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Epfenbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Epfenbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Epfenbach 27 Speicher mit zusammen 227 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-59 %
Anlagen
14
Kapazität
57 kWh
Ø/Anlage
4,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-7 %
Anlagen
13
Kapazität
169 kWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
27
Kapazität
227 kWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Epfenbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Epfenbach 1,86 kW
Ø Rhein-Neckar-Kreis 1,16 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Epfenbach liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Epfenbach auf?

Mit einer Speicherquote von 45 % gehört Epfenbach zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 153 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 1,86 kW pro Einwohner liegt Epfenbach spürbar über dem Bundesdurchschnitt. 339 Anlagen und 4,6 MW Leistung untermauern diesen Vorsprung.

Einordnung

Platz 9 von 54: Epfenbach liegt im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis spürbar über dem Landesdurchschnitt. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Epfenbach mit 1,86 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Epfenbach?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Epfenbach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Epfenbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 339 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,6 MW. Das entspricht 1,86 kW pro Einwohner.
153 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Epfenbach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-epfenbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Epfenbach installiert?

In Epfenbach sind 4,6 MW PV-Leistung in 339 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 54 im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.448 Einwohner entspricht der Bestand 1,86 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Epfenbach im Vergleich da?

Mit 1,86 kW pro Einwohner liegt Epfenbach über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis belegt Epfenbach Platz 9 von 54. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Epfenbach?

In Epfenbach sind 153 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Epfenbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Epfenbach 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 35 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Epfenbach?

Epfenbach liegt im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis gibt es insgesamt 54 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Epfenbach?

In Epfenbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 21 neuen Anlagen und 261 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 14 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Epfenbach?

In Epfenbach wurden in den letzten 12 Monaten 14 Balkonkraftwerke registriert (17 kW). Das sind -16 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Epfenbach?

In Epfenbach wurden in den letzten 12 Monaten 35 neue Solaranlagen mit insgesamt 277 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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