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42 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Rhein-Neckar-Kreis

Photovoltaik in Brühl

58 % unter Bundesdurchschnitt

1.153 Anlagen mit 9,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Brühl, Landkreis Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 9,2 MW, verteilt auf 1.153 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 14.328 Einwohner sind das 0,64 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Brühl liegt damit 58 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 54 Regionen in diesem Umfeld belegt Brühl damit Platz 48 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,3 MW, das entspricht etwa 14 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 43 % und eine mittlere Anlagengröße von 8,0 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,64

kW
▼ -58 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

43,2

%

498 Speicher bei 1.153 Anlagen

Installiert

9,2 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+14 %

Solaranlagen

1.153

Einwohner

14.328

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Brühl?

Segmentierter PV-Zubau in Brühl — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Brühl setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-4 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -31 %
  • Heimsegment▼ -4 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Brühl: 1.275 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0918September 2025: 6 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 5 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 14 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 11 kW, Vorjahr 16 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 18 kWJuli 2026: 13 kW, Vorjahr 15 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 7 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
068135September 2025: 131 kW, Vorjahr 67 kWOktober 2025: 60 kW, Vorjahr 104 kWNovember 2025: 135 kW, Vorjahr 92 kWDezember 2025: 69 kW, Vorjahr 102 kWJanuar 2026: 57 kW, Vorjahr 34 kWFebruar 2026: 29 kW, Vorjahr 64 kWMärz 2026: 76 kW, Vorjahr 39 kWApril 2026: 65 kW, Vorjahr 65 kWMai 2026: 30 kW, Vorjahr 81 kWJuni 2026: 83 kW, Vorjahr 64 kWJuli 2026: 56 kW, Vorjahr 63 kWAugust 2026: 44 kW, Vorjahr 94 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0112223September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 99 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 47 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 223 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
53 71 kW -31 %
Heimsegment
2–30 kWp
77 835 kW -4 %
Gewerbe
>30 kWp
3 369 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 133 1,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Brühl zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Brühl, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Brühl 99 Speicher mit zusammen 788 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +28 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+28 %
Anlagen
68
Kapazität
401 kWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-18 %
Anlagen
31
Kapazität
387 kWh
Ø/Anlage
12,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
99
Kapazität
788 kWh
Ø/Anlage
8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Brühl im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Brühl 0,64 kW
Ø Rhein-Neckar-Kreis 1,16 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Brühl hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Brühl auf?

Mit einer Speicherquote von 43 % gehört Brühl zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 498 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

In Brühl stehen bislang 1.153 Solaranlagen mit insgesamt 9,2 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Brühl rangiert auf Platz 48 von 54 im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Brühl mit 0,64 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Brühl?

68782

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Brühl — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Brühl gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.153 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,2 MW. Das entspricht 0,64 kW pro Einwohner.
498 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Brühl [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bruehl-bw/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Brühl installiert?

In Brühl sind 9,2 MW PV-Leistung in 1.153 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 48 von 54 im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.328 Einwohner entspricht der Bestand 0,64 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Brühl im Vergleich da?

Mit 0,64 kW pro Einwohner liegt Brühl unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis belegt Brühl Platz 48 von 54. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Brühl?

In Brühl sind 498 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 43,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Brühl?

In den letzten 12 Monaten wurden in Brühl 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 133 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Brühl?

Brühl liegt im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Rhein-Neckar-Kreis gibt es insgesamt 54 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Brühl?

In Brühl entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 77 neuen Anlagen und 835 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Brühl?

In Brühl wurden in den letzten 12 Monaten 53 Balkonkraftwerke registriert (71 kW). Das sind -31 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Brühl?

In Brühl wurden in den letzten 12 Monaten 133 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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