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117 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Rhein-Hunsrück-Kreis

Photovoltaik in Braunshorn

Nah am Bundesdurchschnitt

82 Anlagen mit 1,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Braunshorn, Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis (Rheinland-Pfalz) zählt mit Stand 2026-08-28 82 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 1,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 670 Einwohner sind das 1,78 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Braunshorn liegt damit 17 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 104 Regionen in diesem Umfeld belegt Braunshorn damit Platz 64 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,0 MW, das entspricht etwa 1 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 33 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,78

kW
▲ +17 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

32,9

%

27 Speicher bei 82 Anlagen

Installiert

1,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,0 MW

+1 %

Solaranlagen

82

Einwohner

670

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Braunshorn?

Segmentierter PV-Zubau in Braunshorn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Braunshorn wird vom Balkonkraftwerk-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
6 9 kW -8 %
Heimsegment
2–30 kWp
1 9 kW -89 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 7 18 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Braunshorn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Braunshorn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Braunshorn wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Braunshorn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Braunshorn 1,78 kW
Ø Rhein-Hunsrück-Kreis 2,18 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Braunshorn liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Braunshorn auf?

Mit einer Speicherquote von 33 % gehört Braunshorn zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 27 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

1,2 MW aus 82 Anlagen: Braunshorn liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Rheinland-Pfalz ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Platz 64 von 104: Braunshorn liegt im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis spürbar über dem Landesdurchschnitt. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Braunshorn mit 1,78 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis

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Welche Postleitzahl gehört zu Braunshorn?

56288

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Braunshorn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Braunshorn gibt es laut solarzubau.de aktuell 82 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,2 MW. Das entspricht 1,78 kW pro Einwohner.
27 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 32,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Braunshorn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-braunshorn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Braunshorn installiert?

In Braunshorn sind 1,2 MW PV-Leistung in 82 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 64 von 104 im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 670 Einwohner entspricht der Bestand 1,78 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Braunshorn im Vergleich da?

Mit 1,78 kW pro Einwohner liegt Braunshorn über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis belegt Braunshorn Platz 64 von 104. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Braunshorn?

In Braunshorn sind 27 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 32,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Braunshorn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Braunshorn 0,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 7 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 1 Prozent – rund 1 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Braunshorn?

Braunshorn liegt im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis gibt es insgesamt 104 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Braunshorn?

In Braunshorn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Balkonkraftwerk-Segment mit 6 neuen Anlagen und 9 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Braunshorn?

In Braunshorn wurden in den letzten 12 Monaten 6 Balkonkraftwerke registriert (9 kW). Das sind -8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Braunshorn?

In Braunshorn wurden in den letzten 12 Monaten 7 neue Solaranlagen mit insgesamt 18 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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