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100 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Niedersachsen · Osnabrück

Photovoltaik in Bissendorf

Nah am Bundesdurchschnitt

2.089 Anlagen mit 22,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Bissendorf, Landkreis Osnabrück in Niedersachsen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 2.089 Solaranlagen und 22,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 14.614 Einwohnern entspricht das 1,52 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Bissendorf liegt damit 0 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 27 von 34 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,4 MW neue Leistung hinzu – rund 11 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 50 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,52

kW
▲ +0 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,6

%

1.036 Speicher bei 2.089 Anlagen

Installiert

22,3 MW

Zubau 12 Mon.

2,4 MW

+11 %

Solaranlagen

2.089

Einwohner

14.614

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bissendorf?

Segmentierter PV-Zubau in Bissendorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Bissendorf setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+18 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -18 %
  • Heimsegment▲ +18 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bissendorf: 2.419 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01428September 2025: 14 kW, Vorjahr 14 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 11 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 9 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 16 kWMärz 2026: 13 kW, Vorjahr 19 kWApril 2026: 21 kW, Vorjahr 20 kWMai 2026: 21 kW, Vorjahr 25 kWJuni 2026: 28 kW, Vorjahr 26 kWJuli 2026: 24 kW, Vorjahr 24 kWAugust 2026: 20 kW, Vorjahr 21 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0137273September 2025: 198 kW, Vorjahr 161 kWOktober 2025: 252 kW, Vorjahr 142 kWNovember 2025: 144 kW, Vorjahr 83 kWDezember 2025: 156 kW, Vorjahr 131 kWJanuar 2026: 47 kW, Vorjahr 273 kWFebruar 2026: 113 kW, Vorjahr 48 kWMärz 2026: 192 kW, Vorjahr 129 kWApril 2026: 104 kW, Vorjahr 162 kWMai 2026: 158 kW, Vorjahr 214 kWJuni 2026: 215 kW, Vorjahr 152 kWJuli 2026: 260 kW, Vorjahr 101 kWAugust 2026: 131 kW, Vorjahr 77 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
060120September 2025: 120 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 94 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 34 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 74 kWApril 2026: 72 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0200400September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 400 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
122 160 kW -18 %
Heimsegment
2–30 kWp
158 2 MW +18 %
Gewerbe
>30 kWp
3 286 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 286 2,4 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bissendorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bissendorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bissendorf 217 Speicher mit zusammen 1,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +22 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+22 %
Anlagen
142
Kapazität
829 kWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+18 %
Anlagen
73
Kapazität
953 kWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
32 kWh
Ø/Anlage
32 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
217
Kapazität
1,8 MWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Bissendorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bissendorf 1,52 kW
Ø Osnabrück 2,20 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Bissendorf liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Bissendorf auf?

Auffällig hoch: 50 % aller Solaranlagen in Bissendorf laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

2.089 Solaranlagen erzeugen in Bissendorf eine Gesamtleistung von 22,3 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Platz 27 von 34 im Landkreis Osnabrück: Bissendorf liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Mit 1,52 kW pro Kopf liegt Bissendorf über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Osnabrück

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Welche Postleitzahl gehört zu Bissendorf?

49143

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bissendorf — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bissendorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.089 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 22,3 MW. Das entspricht 1,52 kW pro Einwohner.
1.036 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bissendorf [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bissendorf/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bissendorf installiert?

In Bissendorf sind 22,3 MW PV-Leistung in 2.089 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 27 von 34 im Landkreis Osnabrück. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.614 Einwohner entspricht der Bestand 1,52 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bissendorf im Vergleich da?

Mit 1,52 kW pro Einwohner liegt Bissendorf über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Osnabrück belegt Bissendorf Platz 27 von 34. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bissendorf?

In Bissendorf sind 1.036 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bissendorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bissendorf 2,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 286 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bissendorf?

Bissendorf liegt im Landkreis Osnabrück im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Osnabrück gibt es insgesamt 34 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bissendorf?

In Bissendorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 158 neuen Anlagen und 2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bissendorf?

In Bissendorf wurden in den letzten 12 Monaten 122 Balkonkraftwerke registriert (160 kW). Das sind -18 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bissendorf?

In Bissendorf wurden in den letzten 12 Monaten 286 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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