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Überdurchschnittlich
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Gemeinde in Bayern · Regen

Photovoltaik in Bischofsmais

Solaranlagen
625 Anlagen
Installierte Leistung
9,9 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,96 kW pro Kopf

90 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 625 Anlagen mit 9,9 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Bischofsmais?

Bischofsmais, Landkreis Regen (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 625 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 9,9 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 3.331 Einwohnern entspricht das 2,96 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Bischofsmais liegt damit 90 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 15 von 24 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,2 MW neue Leistung hinzu – rund 22 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 29 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,96

kW
▲ +90 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

28,6

%

179 Speicher bei 625 Anlagen

Installiert

9,9 MW

Zubau 12 Mon.

2,2 MW

+22 %

Solaranlagen

625

Einwohner

3.331

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bischofsmais?

Segmentierter PV-Zubau in Bischofsmais — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Bischofsmais trägt das Freifläche-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+12 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -8 %
  • Heimsegment▲ +12 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bischofsmais: 2.191 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
035November 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 2 kWJanuar 2026: 2 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWSeptember 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
057113November 2025: 13 kW, Vorjahr 18 kWDezember 2025: 13 kW, Vorjahr 113 kWJanuar 2026: 32 kW, Vorjahr 32 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 15 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 71 kW, Vorjahr 24 kWMai 2026: 29 kW, Vorjahr 16 kWJuni 2026: 83 kW, Vorjahr 35 kWJuli 2026: 32 kW, Vorjahr 26 kWAugust 2026: 83 kWSeptember 2026: 30 kW, Vorjahr 52 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 15 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
066132November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 132 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 80 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
07251kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 203 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 1.449 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
16 22 kW -8 %
Heimsegment
2–30 kWp
32 385 kW +12 %
Gewerbe
>30 kWp
1 132 kW —
Freifläche
Freifläche
2 1,7 MW —
Gesamt 51 2,2 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bischofsmais zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bischofsmais, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bischofsmais 30 Speicher mit zusammen 503 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 16,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +36 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-31 %
Anlagen
13
Kapazität
77 kWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+36 %
Anlagen
16
Kapazität
226 kWh
Ø/Anlage
14,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
200 kWh
Ø/Anlage
200 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
30
Kapazität
503 kWh
Ø/Anlage
16,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Bischofsmais im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bischofsmais 2,96 kW
Ø Regen 3,86 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Bischofsmais hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Bischofsmais auf?

Das Wachstumstempo ist beachtlich: Allein in den letzten zwölf Monaten kamen 2,2 MW neue Leistung hinzu – das sind rund 22 % des gesamten Anlagenbestands. Bischofsmais baut nicht nur zu, sondern beschleunigt den Ausbau spürbar.

Überblick

1,9-fach über dem Bundesmittel: So stark fällt die PV-Leistung pro Einwohner in Bischofsmais aus. Insgesamt 625 Anlagen mit 9,9 MW machen das möglich.

Einordnung

Bischofsmais belegt Platz 15 von 24 im Landkreis Regen – leicht oberhalb des Landesmittels. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Bischofsmais mit 2,96 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Regen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Bischofsmais: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

15,8 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

29 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

51 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Bischofsmais ist eine Landgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. 86 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 11,7 kWp. Mit 64 Steckersolargeräten (16 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Bischofsmais angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Nur 29 % der Anlagen in Bischofsmais haben einen Speicher, deutlich weniger als im Bund (rund 40 %). Das liegt meist an einem älteren Bestand aus der Volleinspeisungszeit, nicht an den Dächern.

Der Zubau ist das auffälligste Signal aus Bischofsmais: 658 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (51 Anlagen, 2,2 MW) liegen beim 3,1-Fachen des Bundesdurchschnitts und klar über dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau vervielfacht.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Bischofsmais?

94253

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bischofsmais — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bischofsmais gibt es laut solarzubau.de aktuell 625 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,9 MW. Das entspricht 2,96 kW pro Einwohner.
179 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 28,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bischofsmais [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bischofsmais/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bischofsmais installiert?

In Bischofsmais sind 9,9 MW PV-Leistung in 625 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 15 von 24 im Landkreis Regen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.331 Einwohner entspricht der Bestand 2,96 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bischofsmais im Vergleich da?

Mit 2,96 kW pro Einwohner liegt Bischofsmais über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Regen belegt Bischofsmais Platz 15 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bischofsmais?

In Bischofsmais sind 179 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 28,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Bischofsmais liegt damit spürbar unter dem Bundeswert, was typisch für Orte mit vielen älteren Volleinspeiseanlagen ist. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bischofsmais?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bischofsmais 2,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 51 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 658 Watt in zwölf Monaten, das 3,1-Fache des Bundesdurchschnitts und mehr als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 22 Prozent – rund 22 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Bischofsmais üblich?

Eine typische Dachanlage in Bischofsmais hat 11,7 kWp; das ist der Durchschnitt der 537 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 86 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Bischofsmais stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 64 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bischofsmais?

Bischofsmais liegt im Landkreis Regen im Bundesland Bayern. Im Landkreis Regen gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bischofsmais?

In Bischofsmais entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 2 neuen Anlagen und 1,7 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 32 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bischofsmais?

In Bischofsmais wurden in den letzten 12 Monaten 16 Balkonkraftwerke registriert (22 kW). Das sind -8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Bischofsmais?

In Bischofsmais wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (1,7 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bischofsmais?

In Bischofsmais wurden in den letzten 12 Monaten 51 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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