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131 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Main-Spessart

Photovoltaik in Birkenfeld

Solaranlagen
341 Anlagen
Installierte Leistung
4,4 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,04 kW pro Kopf

31 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 341 Anlagen mit 4,4 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Birkenfeld?

Birkenfeld, Landkreis Main-Spessart (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 341 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 4,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 2.176 Einwohner sind das 2,04 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Birkenfeld liegt damit 31 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 40 Regionen in diesem Umfeld belegt Birkenfeld damit Platz 22 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,4 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 37 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 13 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,04

kW
▲ +31 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,2

%

127 Speicher bei 341 Anlagen

Installiert

4,4 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+8 %

Solaranlagen

341

Einwohner

2.176

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Birkenfeld?

Segmentierter PV-Zubau in Birkenfeld — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Birkenfeld wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
11 16 kW +11 %
Heimsegment
2–30 kWp
16 214 kW -17 %
Gewerbe
>30 kWp
2 144 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 29 374 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Birkenfeld zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Birkenfeld, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Birkenfeld wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Birkenfeld im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Birkenfeld 2,04 kW
Ø Main-Spessart 3,52 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Birkenfeld liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Birkenfeld auf?

Mit einer Speicherquote von 37 % gehört Birkenfeld zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 127 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 2,04 kW pro Einwohner liegt Birkenfeld spürbar über dem Bundesdurchschnitt. 341 Anlagen und 4,4 MW Leistung untermauern diesen Vorsprung.

Einordnung

Birkenfeld rangiert auf Platz 22 von 40 im Landkreis Main-Spessart – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet steht Birkenfeld überdurchschnittlich da. Die 2,04 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Main-Spessart

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Birkenfeld: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

13,0 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

37 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

29 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Birkenfeld ist eine Landgemeinde; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. 77 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 12,3 kWp. 59 Balkonkraftwerke sind registriert, 11 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 37 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

172 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Birkenfeld baut langsamer aus als der Bund (18 % darunter) und liegt unter dem Tempo Bayerns; 29 Anlagen mit 0,4 MW kamen hinzu. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit plus 5 % weitgehend stabil.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Birkenfeld?

97834

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Birkenfeld — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Birkenfeld gibt es laut solarzubau.de aktuell 341 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,4 MW. Das entspricht 2,04 kW pro Einwohner.
127 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Birkenfeld [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-birkenfeld-by/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Birkenfeld installiert?

In Birkenfeld sind 4,4 MW PV-Leistung in 341 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 22 von 40 im Landkreis Main-Spessart. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.176 Einwohner entspricht der Bestand 2,04 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Birkenfeld im Vergleich da?

Mit 2,04 kW pro Einwohner liegt Birkenfeld über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Main-Spessart belegt Birkenfeld Platz 22 von 40. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Birkenfeld?

In Birkenfeld sind 127 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Birkenfeld liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Birkenfeld?

In den letzten 12 Monaten wurden in Birkenfeld 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 29 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 172 Watt in zwölf Monaten, rund 18 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Birkenfeld üblich?

Eine typische Dachanlage in Birkenfeld hat 12,3 kWp; das ist der Durchschnitt der 262 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 77 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Birkenfeld stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 59 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Birkenfeld?

Birkenfeld liegt im Landkreis Main-Spessart im Bundesland Bayern. Im Landkreis Main-Spessart gibt es insgesamt 40 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Birkenfeld?

In Birkenfeld entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 16 neuen Anlagen und 214 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Birkenfeld?

In Birkenfeld wurden in den letzten 12 Monaten 11 Balkonkraftwerke registriert (16 kW). Das sind +11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Birkenfeld?

In Birkenfeld wurden in den letzten 12 Monaten 29 neue Solaranlagen mit insgesamt 374 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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