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282 % vom Ø
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Niedersachsen · Osnabrück

Photovoltaik in Bippen

2,8× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Bippen, Landkreis Osnabrück (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 437 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 12,6 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 2.938 Einwohner sind das 4,29 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Bippen liegt damit 182 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 34 Regionen in diesem Umfeld belegt Bippen damit Platz 6 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,9 MW, das entspricht etwa 15 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 40 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 29 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,29

kW
▲ +182 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

39,8

%

174 Speicher bei 437 Anlagen

Installiert

12,6 MW

Zubau 12 Mon.

1,9 MW

+15 %

Solaranlagen

437

Einwohner

2.938

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bippen?

Segmentierter PV-Zubau in Bippen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Bippen verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 37 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+37 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +37 %
  • Heimsegment▼ -11 %
  • Gewerbe▲ +20 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bippen: 1.942 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
047September 2025: 1 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 3 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 2 kWJuni 2026: 1 kWJuli 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 2 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
076152September 2025: 23 kW, Vorjahr 43 kWOktober 2025: 38 kW, Vorjahr 46 kWNovember 2025: 44 kW, Vorjahr 8 kWDezember 2025: 23 kW, Vorjahr 15 kWJanuar 2026: 63 kW, Vorjahr 152 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 20 kWMärz 2026: 42 kW, Vorjahr 31 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 16 kWMai 2026: 48 kW, Vorjahr 51 kWJuni 2026: 75 kW, Vorjahr 73 kWJuli 2026: 48 kW, Vorjahr 51 kWAugust 2026: 71 kW, Vorjahr 34 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
06021kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 61 kWJanuar 2026: 100 kW, Vorjahr 231 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 100 kWMai 2026: 30 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 1.204 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 906 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
18 25 kW +37 %
Heimsegment
2–30 kWp
35 482 kW -11 %
Gewerbe
>30 kWp
4 1,4 MW +20 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 57 1,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bippen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bippen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bippen 38 Speicher mit zusammen 386 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +50 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-13 %
Anlagen
18
Kapazität
116 kWh
Ø/Anlage
6,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+50 %
Anlagen
19
Kapazität
260 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
38
Kapazität
386 kWh
Ø/Anlage
10,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Bippen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bippen 4,29 kW
Ø Osnabrück 2,20 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Bippen erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Bippen auf?

Rechnerisch entfallen auf jeden Einwohner 4,29 kW Photovoltaik – ein Wert, der Bippen weit vor den meisten Vergleichsregionen platziert.

Überblick

Kaum eine Region in Niedersachsen kommt an Bippen heran: 4,29 kW pro Kopf, verteilt auf 437 Anlagen mit zusammen 12,6 MW Leistung.

Einordnung

Platz 6 von 34 im Landkreis Osnabrück: Bippen übertrifft den Landesdurchschnitt um 200 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 4,29 kW pro Einwohner setzen Bippen deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Osnabrück

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Bippen?

4957749626

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bippen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bippen gibt es laut solarzubau.de aktuell 437 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,6 MW. Das entspricht 4,29 kW pro Einwohner.
174 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 39,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bippen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bippen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bippen installiert?

In Bippen sind 12,6 MW PV-Leistung in 437 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 6 von 34 im Landkreis Osnabrück. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.938 Einwohner entspricht der Bestand 4,29 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bippen im Vergleich da?

Mit 4,29 kW pro Einwohner liegt Bippen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Osnabrück belegt Bippen Platz 6 von 34. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bippen?

In Bippen sind 174 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 39,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bippen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bippen 1,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 57 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 15 Prozent – rund 15 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bippen?

Bippen liegt im Landkreis Osnabrück im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Osnabrück gibt es insgesamt 34 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bippen?

In Bippen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 4 neuen Anlagen und 1,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 35 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bippen?

In Bippen wurden in den letzten 12 Monaten 18 Balkonkraftwerke registriert (25 kW). Das sind +37 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bippen?

In Bippen wurden in den letzten 12 Monaten 57 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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