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32 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Pinneberg

Photovoltaik in Barmstedt

68 % unter Bundesdurchschnitt

709 Anlagen mit 5,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Barmstedt, Landkreis Pinneberg in Schleswig-Holstein kommt mit Stand 2026-08-28 auf 709 Solaranlagen und 5,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 10.470 Einwohner sind das 0,48 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Barmstedt liegt damit 68 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 47 Regionen in diesem Umfeld belegt Barmstedt damit Platz 41 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,8 MW, das entspricht etwa 16 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 55 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 7,1 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,48

kW
▼ -68 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

54,7

%

388 Speicher bei 709 Anlagen

Installiert

5,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+16 %

Solaranlagen

709

Einwohner

10.470

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Barmstedt?

Segmentierter PV-Zubau in Barmstedt — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Barmstedt setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-12 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -12 %
  • Heimsegment▼ -35 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Barmstedt: 831 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0816September 2025: 7 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 1 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 11 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 14 kWMai 2026: 14 kW, Vorjahr 15 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 14 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 13 kW, Vorjahr 16 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
059117September 2025: 97 kW, Vorjahr 67 kWOktober 2025: 59 kW, Vorjahr 65 kWNovember 2025: 15 kW, Vorjahr 70 kWDezember 2025: 67 kW, Vorjahr 98 kWJanuar 2026: 30 kW, Vorjahr 29 kWFebruar 2026: 29 kW, Vorjahr 48 kWMärz 2026: 26 kW, Vorjahr 67 kWApril 2026: 45 kW, Vorjahr 63 kWMai 2026: 33 kW, Vorjahr 108 kWJuni 2026: 90 kW, Vorjahr 80 kWJuli 2026: 20 kW, Vorjahr 117 kWAugust 2026: 45 kW, Vorjahr 48 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
090179September 2025: 0 kWOktober 2025: 179 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 33 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
68 96 kW -12 %
Heimsegment
2–30 kWp
51 556 kW -35 %
Gewerbe
>30 kWp
1 179 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 120 831 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Barmstedt zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Barmstedt, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Barmstedt 84 Speicher mit zusammen 1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 12 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +20 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-43 %
Anlagen
52
Kapazität
245 kWh
Ø/Anlage
4,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+20 %
Anlagen
31
Kapazität
422 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
338 kWh
Ø/Anlage
338 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
84
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
12 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Barmstedt im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Barmstedt 0,48 kW
Ø Pinneberg 0,54 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Barmstedt hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Barmstedt auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 55 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 388 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Barmstedt setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

5,0 MW Solarleistung aus 709 Anlagen – Barmstedt hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Schleswig-Holstein gegeben.

Einordnung

Barmstedt rangiert auf Platz 41 von 47 im Landkreis Pinneberg – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Pinneberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Barmstedt?

25355

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Barmstedt — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Barmstedt gibt es laut solarzubau.de aktuell 709 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 5,0 MW. Das entspricht 0,48 kW pro Einwohner.
388 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 54,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Barmstedt [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-barmstedt/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Barmstedt installiert?

In Barmstedt sind 5,0 MW PV-Leistung in 709 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 41 von 47 im Landkreis Pinneberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.470 Einwohner entspricht der Bestand 0,48 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Barmstedt im Vergleich da?

Mit 0,48 kW pro Einwohner liegt Barmstedt unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Pinneberg belegt Barmstedt Platz 41 von 47. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Barmstedt?

In Barmstedt sind 388 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 54,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Barmstedt?

In den letzten 12 Monaten wurden in Barmstedt 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 120 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 16 Prozent – rund 16 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Barmstedt?

Barmstedt liegt im Landkreis Pinneberg im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Pinneberg gibt es insgesamt 47 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Barmstedt?

In Barmstedt entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 51 neuen Anlagen und 556 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Barmstedt?

In Barmstedt wurden in den letzten 12 Monaten 68 Balkonkraftwerke registriert (96 kW). Das sind -12 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Barmstedt?

In Barmstedt wurden in den letzten 12 Monaten 120 neue Solaranlagen mit insgesamt 831 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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