Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
140 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Thüringen · Wartburgkreis

Photovoltaik in Barchfeld-Immelborn

Solaranlagen
394 Anlagen
Installierte Leistung
9,3 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,18 kW pro Kopf

40 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 394 Anlagen mit 9,3 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Barchfeld-Immelborn?

Barchfeld-Immelborn, Landkreis Wartburgkreis in Thüringen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 9,3 MW, verteilt auf 394 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 4.268 Einwohnern entspricht das 2,18 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Barchfeld-Immelborn liegt damit 40 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 7 von 28 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,7 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 52 % und eine mittlere Anlagengröße von 24 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,18

kW
▲ +40 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

52,0

%

205 Speicher bei 394 Anlagen

Installiert

9,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+7 %

Solaranlagen

394

Einwohner

4.268

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Barchfeld-Immelborn?

Segmentierter PV-Zubau in Barchfeld-Immelborn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Barchfeld-Immelborn wird vom Freifläche-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-33 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -33 %
  • Heimsegment▼ -36 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Barchfeld-Immelborn: 658 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0816November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 7 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 10 kWJuni 2026: 6 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 8 kW, Vorjahr 16 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWSeptember 2026: 6 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
03672November 2025: 0 kW, Vorjahr 32 kWDezember 2025: 34 kW, Vorjahr 10 kWJanuar 2026: 63 kW, Vorjahr 26 kWFebruar 2026: 30 kW, Vorjahr 35 kWMärz 2026: 15 kW, Vorjahr 72 kWApril 2026: 12 kW, Vorjahr 29 kWMai 2026: 64 kW, Vorjahr 19 kWJuni 2026: 27 kW, Vorjahr 65 kWJuli 2026: 4 kWAugust 2026: 27 kW, Vorjahr 29 kWSeptember 2026: 4 kW, Vorjahr 67 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 54 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
078155November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 155 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
0500999November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 999 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 300 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
36 55 kW -33 %
Heimsegment
2–30 kWp
24 279 kW -36 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
1 300 kW —
Gesamt 62 658 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Barchfeld-Immelborn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Barchfeld-Immelborn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Barchfeld-Immelborn 55 Speicher mit zusammen 608 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +15 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+15 %
Anlagen
38
Kapazität
156 kWh
Ø/Anlage
4,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-31 %
Anlagen
15
Kapazität
222 kWh
Ø/Anlage
14,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
215 kWh
Ø/Anlage
215 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
55
Kapazität
608 kWh
Ø/Anlage
11,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Barchfeld-Immelborn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Barchfeld-Immelborn 2,18 kW
Ø Wartburgkreis 1,66 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Barchfeld-Immelborn liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Barchfeld-Immelborn auf?

Auffällig hoch: 52 % aller Solaranlagen in Barchfeld-Immelborn laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Überdurchschnittlich gut aufgestellt: In Barchfeld-Immelborn erzeugen 394 PV-Anlagen eine Gesamtleistung von 9,3 MW. Pro Kopf liegt die Region damit oberhalb des bundesweiten Mittels.

Einordnung

Barchfeld-Immelborn positioniert sich im Landkreis Wartburgkreis auf Platz 7 von 28 – ein Wert über dem Landesmittel. Mit 2,18 kW pro Kopf liegt Barchfeld-Immelborn über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Wartburgkreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Barchfeld-Immelborn vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

Solaranlage planen in Barchfeld-Immelborn: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

23,7 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

52 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

62 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Landgemeinde bringt Barchfeld-Immelborn vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 51 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 10,2 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 46 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. Speicher gehören in Barchfeld-Immelborn zum Standard: 52 % der Anlagen sind mit einer Batterie gekoppelt, deutlich mehr als die rund 40 % im Bund. Ein Angebot ohne Speicheroption wäre hier die Ausnahme.

Der Zubau in Barchfeld-Immelborn läuft gebremst: 62 neue Anlagen mit 0,7 MW in zwölf Monaten sind 154 Watt je Einwohner, rund 26 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Thüringens. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 62 % zurückgegangen.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Thüringen

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahlen gehören zu Barchfeld-Immelborn?

3644836456

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Barchfeld-Immelborn — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Barchfeld-Immelborn gibt es laut solarzubau.de aktuell 394 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,3 MW. Das entspricht 2,18 kW pro Einwohner.
205 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 52,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Barchfeld-Immelborn [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-barchfeld-immelborn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Barchfeld-Immelborn installiert?

In Barchfeld-Immelborn sind 9,3 MW PV-Leistung in 394 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 7 von 28 im Landkreis Wartburgkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.268 Einwohner entspricht der Bestand 2,18 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Barchfeld-Immelborn im Vergleich da?

Mit 2,18 kW pro Einwohner liegt Barchfeld-Immelborn über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Wartburgkreis belegt Barchfeld-Immelborn Platz 7 von 28. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Barchfeld-Immelborn?

In Barchfeld-Immelborn sind 205 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 52,0 % bezogen auf die Solaranlagen. In Barchfeld-Immelborn ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 12 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Barchfeld-Immelborn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Barchfeld-Immelborn 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 62 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 154 Watt in zwölf Monaten, rund 26 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Thüringen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Barchfeld-Immelborn üblich?

Eine typische Dachanlage in Barchfeld-Immelborn hat 10,2 kWp; das ist der Durchschnitt der 202 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 51 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie Barchfeld-Immelborn stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 30 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 164 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Barchfeld-Immelborn?

Barchfeld-Immelborn liegt im Landkreis Wartburgkreis im Bundesland Thüringen. Im Landkreis Wartburgkreis gibt es insgesamt 28 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Barchfeld-Immelborn?

In Barchfeld-Immelborn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 1 neuen Anlagen und 300 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 24 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Barchfeld-Immelborn?

In Barchfeld-Immelborn wurden in den letzten 12 Monaten 36 Balkonkraftwerke registriert (55 kW). Das sind -33 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Barchfeld-Immelborn?

In Barchfeld-Immelborn wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (300 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Barchfeld-Immelborn?

In Barchfeld-Immelborn wurden in den letzten 12 Monaten 62 neue Solaranlagen mit insgesamt 658 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.