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Solar-Vorreiter
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Gemeinde in Bayern · Passau

Photovoltaik in Bad Füssing

Solaranlagen
1.176 Anlagen
Installierte Leistung
26,5 MW installiert
Leistung pro Einwohner
3,31 kW pro Kopf

2,1× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Bad Füssing?

Bad Füssing, Landkreis Passau (Bayern) zählt mit Stand 2026-10-27 1.176 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 26,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 7.981 Einwohnern entspricht das 3,31 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Bad Füssing liegt damit 112 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 33 von 38 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 5,8 MW neue Leistung hinzu – rund 22 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 33 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 22 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,31

kW
▲ +112 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

33,1

%

389 Speicher bei 1.176 Anlagen

Installiert

26,5 MW

Zubau 12 Mon.

5,8 MW

+22 %

Solaranlagen

1.176

Einwohner

7.981

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bad Füssing?

Segmentierter PV-Zubau in Bad Füssing — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Bad Füssing trägt das Freifläche-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-12 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -12 %
  • Heimsegment▼ -33 %
  • Gewerbe▼ -72 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bad Füssing: 5.815 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713November 2025: 0 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 13 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 4 kWApril 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWMai 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWSeptember 2026: 4 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2026: 6 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0114227November 2025: 107 kW, Vorjahr 114 kWDezember 2025: 36 kW, Vorjahr 163 kWJanuar 2026: 71 kW, Vorjahr 205 kWFebruar 2026: 25 kW, Vorjahr 227 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 57 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 125 kW, Vorjahr 31 kWJuni 2026: 32 kW, Vorjahr 89 kWJuli 2026: 141 kW, Vorjahr 72 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 44 kWSeptember 2026: 106 kW, Vorjahr 79 kWOktober 2026: 86 kW, Vorjahr 143 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0416832November 2025: 114 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 180 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 832 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 231 kWMärz 2026: 99 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 99 kW, Vorjahr 64 kWJuli 2026: 48 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
02k5kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 4.533 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
27 37 kW -12 %
Heimsegment
2–30 kWp
56 795 kW -33 %
Gewerbe
>30 kWp
4 361 kW -72 %
Freifläche
Freifläche
1 4,5 MW —
Gesamt 96 5,8 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bad Füssing zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bad Füssing, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Füssing 63 Speicher mit zusammen 705 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +24 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+24 %
Anlagen
31
Kapazität
170 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-27 %
Anlagen
28
Kapazität
408 kWh
Ø/Anlage
14,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
90 kWh
Ø/Anlage
90 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
63
Kapazität
705 kWh
Ø/Anlage
11,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Bad Füssing im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bad Füssing 3,31 kW
Ø Passau 5,10 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Bad Füssing hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Bad Füssing auf?

Auffällig hoch: 33 % aller Solaranlagen in Bad Füssing laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Bad Füssing kommen auf jeden Einwohner 3,31 kW Solarleistung. 1.176 Anlagen mit insgesamt 26,5 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Bad Füssing belegt Platz 33 von 38 im Landkreis Passau – leicht oberhalb des Landesmittels. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Bad Füssing mit 3,31 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Passau

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Bad Füssing: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

22,5 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

33 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

96 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Bad Füssing ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 83 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 13,3 kWp. Mit 98 Steckersolargeräten (27 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Bad Füssing angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 33 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Bad Füssing verbreitet, aber kein Automatismus.

Bad Füssing baut derzeit schneller aus als der Bund: 96 neue Anlagen mit 5,8 MW in zwölf Monaten entsprechen 729 Watt je Einwohner, das 3,5-Fache des Bundeswerts und klar über dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 126 % beschleunigt.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahl gehört zu Bad Füssing?

94072

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bad Füssing — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bad Füssing gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.176 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 26,5 MW. Das entspricht 3,31 kW pro Einwohner.
389 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 33,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bad Füssing [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bad-fuessing/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bad Füssing installiert?

In Bad Füssing sind 26,5 MW PV-Leistung in 1.176 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 33 von 38 im Landkreis Passau. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.981 Einwohner entspricht der Bestand 3,31 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bad Füssing im Vergleich da?

Mit 3,31 kW pro Einwohner liegt Bad Füssing über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Passau belegt Bad Füssing Platz 33 von 38. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bad Füssing?

In Bad Füssing sind 389 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 33,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Bad Füssing liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bad Füssing?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Füssing 5,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 96 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 729 Watt in zwölf Monaten, das 3,5-Fache des Bundesdurchschnitts und mehr als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 22 Prozent – rund 22 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Bad Füssing üblich?

Eine typische Dachanlage in Bad Füssing hat 13,3 kWp; das ist der Durchschnitt der 972 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 83 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Bad Füssing stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 24 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 98 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bad Füssing?

Bad Füssing liegt im Landkreis Passau im Bundesland Bayern. Im Landkreis Passau gibt es insgesamt 38 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bad Füssing?

In Bad Füssing entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 1 neuen Anlagen und 4,5 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 56 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bad Füssing?

In Bad Füssing wurden in den letzten 12 Monaten 27 Balkonkraftwerke registriert (37 kW). Das sind -12 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Bad Füssing?

In Bad Füssing wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (4,5 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bad Füssing?

In Bad Füssing wurden in den letzten 12 Monaten 96 neue Solaranlagen mit insgesamt 5,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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