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153 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Höxter

Photovoltaik in Bad Driburg

Solaranlagen
2.366 Anlagen
Installierte Leistung
45,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,39 kW pro Kopf

53 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 2.366 Anlagen mit 45,6 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Bad Driburg?

Bad Driburg, Landkreis Höxter in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 45,6 MW, verteilt auf 2.366 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 19.080 Einwohner sind das 2,39 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Bad Driburg liegt damit 53 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 10 Regionen in diesem Umfeld belegt Bad Driburg damit Platz 8 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,4 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 38 % und eine mittlere Anlagengröße von 19 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,39

kW
▲ +53 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,9

%

896 Speicher bei 2.366 Anlagen

Installiert

45,6 MW

Zubau 12 Mon.

2,4 MW

+5 %

Solaranlagen

2.366

Einwohner

19.080

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bad Driburg?

Segmentierter PV-Zubau in Bad Driburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Bad Driburg trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+17 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +17 %
  • Heimsegment▼ -4 %
  • Gewerbe▼ -81 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bad Driburg: 2.437 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01427November 2025: 13 kW, Vorjahr 11 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 11 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 9 kWMärz 2026: 16 kW, Vorjahr 13 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 27 kW, Vorjahr 17 kWJuni 2026: 15 kW, Vorjahr 14 kWJuli 2026: 18 kW, Vorjahr 15 kWAugust 2026: 15 kW, Vorjahr 7 kWSeptember 2026: 13 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2026: 4 kW, Vorjahr 5 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0133265November 2025: 167 kW, Vorjahr 217 kWDezember 2025: 102 kW, Vorjahr 101 kWJanuar 2026: 142 kW, Vorjahr 243 kWFebruar 2026: 72 kW, Vorjahr 150 kWMärz 2026: 145 kW, Vorjahr 237 kWApril 2026: 174 kW, Vorjahr 117 kWMai 2026: 173 kW, Vorjahr 69 kWJuni 2026: 181 kW, Vorjahr 172 kWJuli 2026: 186 kW, Vorjahr 244 kWAugust 2026: 265 kW, Vorjahr 126 kWSeptember 2026: 162 kW, Vorjahr 251 kWOktober 2026: 146 kW, Vorjahr 76 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
05211kNovember 2025: 80 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 1.041 kWJanuar 2026: 183 kW, Vorjahr 400 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 64 kW, Vorjahr 114 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 197 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 32 kWAugust 2026: 38 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
024November 2025: 4 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
97 149 kW +17 %
Heimsegment
2–30 kWp
154 1,9 MW -4 %
Gewerbe
>30 kWp
6 365 kW -81 %
Freifläche
Freifläche
1 4 kW —
Gesamt 259 2,4 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bad Driburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bad Driburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Driburg 199 Speicher mit zusammen 1,8 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +48 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+48 %
Anlagen
131
Kapazität
794 kWh
Ø/Anlage
6,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-10 %
Anlagen
66
Kapazität
985 kWh
Ø/Anlage
14,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
40 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
199
Kapazität
1,8 MWh
Ø/Anlage
9,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Bad Driburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bad Driburg 2,39 kW
Ø Höxter 2,56 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Bad Driburg hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Bad Driburg auf?

Mit einer Speicherquote von 38 % gehört Bad Driburg zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 896 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Beim Solarausbau hat Bad Driburg die Nase vorn: Die PV-Leistung pro Kopf übersteigt den Bundesdurchschnitt um das 1,5-Fache. Hinter den 45,6 MW Gesamtleistung stehen 2.366 Anlagen – von der privaten Dachanlage bis zum gewerblichen Solarkraftwerk.

Einordnung

Platz 8 von 10 im Landkreis Höxter: Bad Driburg übertrifft den Landesdurchschnitt um 169 % und gehört damit klar zur Spitzengruppe. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 2,39 kW pro Einwohner setzen Bad Driburg deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Höxter

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Solaranlage planen in Bad Driburg: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

19,3 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

38 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

259 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstadt bringt Bad Driburg vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 73 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 11,5 kWp. 518 Balkonkraftwerke sind registriert, 97 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 38 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

128 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Bad Driburg baut langsamer aus als der Bund (39 % darunter) und liegt etwa im Landestempo Nordrhein-Westfalens; 259 Anlagen mit 2,4 MW kamen hinzu. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 39 % zurückgegangen.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

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Welche Postleitzahlen gehören zu Bad Driburg?

32839330143303434439

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bad Driburg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bad Driburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.366 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 45,6 MW. Das entspricht 2,39 kW pro Einwohner.
896 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bad Driburg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bad-driburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bad Driburg installiert?

In Bad Driburg sind 45,6 MW PV-Leistung in 2.366 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 10 im Landkreis Höxter. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 19.080 Einwohner entspricht der Bestand 2,39 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bad Driburg im Vergleich da?

Mit 2,39 kW pro Einwohner liegt Bad Driburg über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Höxter belegt Bad Driburg Platz 8 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bad Driburg?

In Bad Driburg sind 896 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Bad Driburg liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bad Driburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Driburg 2,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 259 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 128 Watt in zwölf Monaten, rund 39 % weniger als der Bundesdurchschnitt und etwa das Landestempo Nordrhein-Westfalens. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Bad Driburg üblich?

Eine typische Dachanlage in Bad Driburg hat 11,5 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.727 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 73 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Bad Driburg stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 31 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 518 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bad Driburg?

Bad Driburg liegt im Landkreis Höxter im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Höxter gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bad Driburg?

In Bad Driburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 154 neuen Anlagen und 1,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bad Driburg?

In Bad Driburg wurden in den letzten 12 Monaten 97 Balkonkraftwerke registriert (149 kW). Das sind +17 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Bad Driburg?

In Bad Driburg wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (4 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bad Driburg?

In Bad Driburg wurden in den letzten 12 Monaten 259 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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