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63 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Plön

Photovoltaik in Ascheberg (Holstein)

37 % unter Bundesdurchschnitt

342 Anlagen mit 3,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Ascheberg (Holstein), Landkreis Plön in Schleswig-Holstein kommt mit Stand 2026-08-28 auf 342 Solaranlagen und 3,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 3.196 Einwohnern entspricht das 0,95 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Ascheberg (Holstein) liegt damit 37 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 54 von 69 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,4 MW neue Leistung hinzu – rund 14 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 55 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 8,9 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,96

kW
▼ -37 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

55,0

%

188 Speicher bei 342 Anlagen

Installiert

3,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+14 %

Solaranlagen

342

Einwohner

3.196

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ascheberg (Holstein)?

Segmentierter PV-Zubau in Ascheberg (Holstein) — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Ascheberg (Holstein) wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
20 26 kW -16 %
Heimsegment
2–30 kWp
20 223 kW -48 %
Gewerbe
>30 kWp
1 168 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 41 417 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ascheberg (Holstein) zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ascheberg (Holstein), segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ascheberg (Holstein) 30 Speicher mit zusammen 277 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,2 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-38 %
Anlagen
18
Kapazität
103 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-14 %
Anlagen
12
Kapazität
174 kWh
Ø/Anlage
14,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
30
Kapazität
277 kWh
Ø/Anlage
9,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Ascheberg (Holstein) im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ascheberg (Holstein) 0,96 kW
Ø Plön 1,17 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Ascheberg (Holstein) hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Ascheberg (Holstein) auf?

Auffällig hoch: 55 % aller Solaranlagen in Ascheberg (Holstein) laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Aktuell erzeugen 342 Solaranlagen in Ascheberg (Holstein) eine Leistung von 3,1 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Platz 54 von 69 im Landkreis Plön: Ascheberg (Holstein) liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,95 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Plön

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Ascheberg (Holstein)?

24326

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ascheberg (Holstein) — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ascheberg (Holstein) gibt es laut solarzubau.de aktuell 342 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,1 MW. Das entspricht 0,96 kW pro Einwohner.
188 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 55,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ascheberg (Holstein) [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-ascheberg-holstein/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ascheberg (Holstein) installiert?

In Ascheberg (Holstein) sind 3,1 MW PV-Leistung in 342 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 54 von 69 im Landkreis Plön. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.196 Einwohner entspricht der Bestand 0,95 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ascheberg (Holstein) im Vergleich da?

Mit 0,96 kW pro Einwohner liegt Ascheberg (Holstein) unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Plön belegt Ascheberg (Holstein) Platz 54 von 69. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ascheberg (Holstein)?

In Ascheberg (Holstein) sind 188 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 55,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ascheberg (Holstein)?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ascheberg (Holstein) 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 41 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Ascheberg (Holstein)?

Ascheberg (Holstein) liegt im Landkreis Plön im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Plön gibt es insgesamt 69 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ascheberg (Holstein)?

In Ascheberg (Holstein) entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 20 neuen Anlagen und 223 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ascheberg (Holstein)?

In Ascheberg (Holstein) wurden in den letzten 12 Monaten 20 Balkonkraftwerke registriert (26 kW). Das sind -16 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ascheberg (Holstein)?

In Ascheberg (Holstein) wurden in den letzten 12 Monaten 41 neue Solaranlagen mit insgesamt 417 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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