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248 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Sachsen-Anhalt · Burgenlandkreis

Photovoltaik in An der Poststraße

Solaranlagen
189 Anlagen
Installierte Leistung
6,1 MW installiert
Leistung pro Einwohner
3,86 kW pro Kopf

2,5× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in An der Poststraße?

An der Poststraße, Landkreis Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt) zählt mit Stand 2026-10-27 189 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 6,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 1.571 Einwohner sind das 3,86 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – An der Poststraße liegt damit 148 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 33 Regionen in diesem Umfeld belegt An der Poststraße damit Platz 14 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,1 MW, das entspricht etwa 1 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 37 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 32 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,86

kW
▲ +148 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,0

%

70 Speicher bei 189 Anlagen

Installiert

6,1 MW

Zubau 12 Mon.

83 kW

+1 %

Solaranlagen

189

Einwohner

1.571

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in An der Poststraße?

Segmentierter PV-Zubau in An der Poststraße — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in An der Poststraße wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
9 13 kW -9 %
Heimsegment
2–30 kWp
6 70 kW -36 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 15 83 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in An der Poststraße zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in An der Poststraße, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In An der Poststraße wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht An der Poststraße im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

An der Poststraße 3,86 kW
Ø Burgenlandkreis 1,98 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

An der Poststraße hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an An der Poststraße auf?

Mit einer Speicherquote von 37 % gehört An der Poststraße zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 70 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 3,86 kW pro Kopf setzt An der Poststraße bundesweit Maßstäbe. Die 189 installierten PV-Anlagen liefern zusammen 6,1 MW – ein Vielfaches dessen, was vergleichbare Regionen in Sachsen-Anhalt erreichen.

Einordnung

Platz 14 von 33: An der Poststraße liegt im Landkreis Burgenlandkreis spürbar über dem Landesdurchschnitt. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 3,86 kW pro Einwohner setzen An der Poststraße deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Burgenlandkreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in An der Poststraße: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

32,1 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

37 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

15 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Landgemeinde bringt An der Poststraße vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 78 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 10,8 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 73 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. 37 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Mit 53 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (15 Anlagen, 0,1 MW) gehört An der Poststraße zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Sachsen-Anhalts. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 33 % zurückgegangen.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu An der Poststraße?

06647

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in An der Poststraße — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In An der Poststraße gibt es laut solarzubau.de aktuell 189 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,1 MW. Das entspricht 3,86 kW pro Einwohner.
70 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau An der Poststraße [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-an-der-poststrasse/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in An der Poststraße installiert?

In An der Poststraße sind 6,1 MW PV-Leistung in 189 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 14 von 33 im Landkreis Burgenlandkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.571 Einwohner entspricht der Bestand 3,86 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht An der Poststraße im Vergleich da?

Mit 3,86 kW pro Einwohner liegt An der Poststraße über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Burgenlandkreis belegt An der Poststraße Platz 14 von 33. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in An der Poststraße?

In An der Poststraße sind 70 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,0 % bezogen auf die Solaranlagen. An der Poststraße liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in An der Poststraße?

In den letzten 12 Monaten wurden in An der Poststraße 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 15 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 53 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Sachsen-Anhalt insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 1 Prozent – rund 1 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in An der Poststraße üblich?

Eine typische Dachanlage in An der Poststraße hat 10,8 kWp; das ist der Durchschnitt der 147 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 78 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Landgemeinde wie An der Poststraße stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser sowie landwirtschaftliche Gebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 73 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 30 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört An der Poststraße?

An der Poststraße liegt im Landkreis Burgenlandkreis im Bundesland Sachsen-Anhalt. Im Landkreis Burgenlandkreis gibt es insgesamt 33 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in An der Poststraße?

In An der Poststraße entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 6 neuen Anlagen und 70 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 9 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in An der Poststraße?

In An der Poststraße wurden in den letzten 12 Monaten 9 Balkonkraftwerke registriert (13 kW). Das sind -9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in An der Poststraße?

In An der Poststraße wurden in den letzten 12 Monaten 15 neue Solaranlagen mit insgesamt 83 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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