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119 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Hessen · Marburg-Biedenkopf

Photovoltaik in Amöneburg

Nah am Bundesdurchschnitt

693 Anlagen mit 9,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Amöneburg, Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 693 Solaranlagen und 9,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 4.972 Einwohnern entspricht das 1,81 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Amöneburg liegt damit 19 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 7 von 22 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,6 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 35 % und eine mittlere Anlagengröße von 13 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,81

kW
▲ +19 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

35,1

%

243 Speicher bei 693 Anlagen

Installiert

9,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+7 %

Solaranlagen

693

Einwohner

4.972

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Amöneburg?

Segmentierter PV-Zubau in Amöneburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Amöneburg trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-45 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -53 %
  • Heimsegment▼ -45 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Amöneburg: 609 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 2 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 3 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 10 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 7 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
071141September 2025: 9 kW, Vorjahr 57 kWOktober 2025: 32 kW, Vorjahr 37 kWNovember 2025: 77 kW, Vorjahr 110 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 72 kWJanuar 2026: 24 kW, Vorjahr 141 kWFebruar 2026: 46 kW, Vorjahr 75 kWMärz 2026: 16 kW, Vorjahr 47 kWApril 2026: 59 kW, Vorjahr 99 kWMai 2026: 40 kW, Vorjahr 95 kWJuni 2026: 59 kW, Vorjahr 38 kWJuli 2026: 52 kW, Vorjahr 42 kWAugust 2026: 68 kW, Vorjahr 65 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
051101September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 101 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 38 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 100 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
03977September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 77 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
22 28 kW -53 %
Heimsegment
2–30 kWp
38 481 kW -45 %
Gewerbe
>30 kWp
1 100 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 61 609 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Amöneburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Amöneburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Amöneburg 52 Speicher mit zusammen 504 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,7 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-42 %
Anlagen
30
Kapazität
164 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-15 %
Anlagen
20
Kapazität
269 kWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
72 kWh
Ø/Anlage
36 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
52
Kapazität
504 kWh
Ø/Anlage
9,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Amöneburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Amöneburg 1,81 kW
Ø Marburg-Biedenkopf 1,36 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Amöneburg liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Amöneburg auf?

Auffällig hoch: 35 % aller Solaranlagen in Amöneburg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

1,81 kW pro Kopf – damit bewegt sich Amöneburg nahe am Bundesmittel. 693 Anlagen mit 9,0 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Amöneburg führt das Feld im Landkreis Marburg-Biedenkopf deutlich an: Platz 7 von 22, 90 % über dem Landesschnitt. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Amöneburg nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Marburg-Biedenkopf

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Amöneburg?

35287

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Amöneburg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Amöneburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 693 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,0 MW. Das entspricht 1,81 kW pro Einwohner.
243 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 35,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Amöneburg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-amoeneburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Amöneburg installiert?

In Amöneburg sind 9,0 MW PV-Leistung in 693 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 7 von 22 im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.972 Einwohner entspricht der Bestand 1,81 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Amöneburg im Vergleich da?

Mit 1,81 kW pro Einwohner liegt Amöneburg über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Marburg-Biedenkopf belegt Amöneburg Platz 7 von 22. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Amöneburg?

In Amöneburg sind 243 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 35,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Amöneburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Amöneburg 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 61 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Amöneburg?

Amöneburg liegt im Landkreis Marburg-Biedenkopf im Bundesland Hessen. Im Landkreis Marburg-Biedenkopf gibt es insgesamt 22 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Amöneburg?

In Amöneburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 38 neuen Anlagen und 481 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Amöneburg?

In Amöneburg wurden in den letzten 12 Monaten 22 Balkonkraftwerke registriert (28 kW). Das sind -53 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Amöneburg?

In Amöneburg wurden in den letzten 12 Monaten 61 neue Solaranlagen mit insgesamt 609 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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