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81 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Konstanz

Photovoltaik in Allensbach

Nah am Bundesdurchschnitt

769 Anlagen mit 9,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Allensbach, Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 9,0 MW, verteilt auf 769 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 7.353 Einwohnern entspricht das 1,23 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Allensbach liegt damit 19 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 23 von 24 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,7 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 47 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,23

kW
▼ -19 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,1

%

362 Speicher bei 769 Anlagen

Installiert

9,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+8 %

Solaranlagen

769

Einwohner

7.353

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Allensbach?

Segmentierter PV-Zubau in Allensbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Allensbach wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+21 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+21 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +21 %
  • Heimsegment▲ +4 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Allensbach: 702 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 6 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 11 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 3 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 1 kW, Vorjahr 1 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
086172September 2025: 50 kW, Vorjahr 61 kWOktober 2025: 32 kW, Vorjahr 41 kWNovember 2025: 44 kW, Vorjahr 42 kWDezember 2025: 172 kW, Vorjahr 41 kWJanuar 2026: 65 kW, Vorjahr 34 kWFebruar 2026: 28 kW, Vorjahr 19 kWMärz 2026: 25 kW, Vorjahr 48 kWApril 2026: 66 kW, Vorjahr 54 kWMai 2026: 41 kW, Vorjahr 90 kWJuni 2026: 46 kW, Vorjahr 61 kWJuli 2026: 44 kW, Vorjahr 97 kWAugust 2026: 43 kW, Vorjahr 45 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0199397September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 397 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 30 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 111 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
34 46 kW +21 %
Heimsegment
2–30 kWp
64 656 kW +4 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 99 702 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Allensbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Allensbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Allensbach 65 Speicher mit zusammen 577 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +5 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+0 %
Anlagen
42
Kapazität
264 kWh
Ø/Anlage
6,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+5 %
Anlagen
23
Kapazität
313 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
65
Kapazität
577 kWh
Ø/Anlage
8,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Allensbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Allensbach 1,23 kW
Ø Konstanz 1,62 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Allensbach liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Allensbach auf?

Auffällig hoch: 47 % aller Solaranlagen in Allensbach laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

9,0 MW aus 769 Anlagen: Allensbach liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Baden-Württemberg ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Konstanz steht Allensbach auf Platz 23 von 24. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Konstanz

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Welche Postleitzahl gehört zu Allensbach?

78476

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Allensbach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Allensbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 769 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 9,0 MW. Das entspricht 1,23 kW pro Einwohner.
362 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Allensbach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-allensbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Allensbach installiert?

In Allensbach sind 9,0 MW PV-Leistung in 769 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 23 von 24 im Landkreis Konstanz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.353 Einwohner entspricht der Bestand 1,23 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Allensbach im Vergleich da?

Mit 1,23 kW pro Einwohner liegt Allensbach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Konstanz belegt Allensbach Platz 23 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Allensbach?

In Allensbach sind 362 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Allensbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Allensbach 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 99 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Allensbach?

Allensbach liegt im Landkreis Konstanz im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Konstanz gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Allensbach?

In Allensbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 64 neuen Anlagen und 656 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 34 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Allensbach?

In Allensbach wurden in den letzten 12 Monaten 34 Balkonkraftwerke registriert (46 kW). Das sind +21 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Allensbach?

In Allensbach wurden in den letzten 12 Monaten 99 neue Solaranlagen mit insgesamt 702 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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