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66 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Sachsen-Anhalt · Anhalt-Bitterfeld

Photovoltaik in Aken (Elbe)

34 % unter Bundesdurchschnitt

630 Anlagen mit 7,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Aken (Elbe), Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 7,1 MW, verteilt auf 630 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 7.153 Einwohner sind das 1,00 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Aken (Elbe) liegt damit 34 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 10 Regionen in diesem Umfeld belegt Aken (Elbe) damit Platz 10 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,4 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 33 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,00

kW
▼ -34 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

33,0

%

208 Speicher bei 630 Anlagen

Installiert

7,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+5 %

Solaranlagen

630

Einwohner

7.153

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Aken (Elbe)?

Segmentierter PV-Zubau in Aken (Elbe) — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Aken (Elbe) setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-44 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -44 %
  • Heimsegment▼ -47 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Aken (Elbe): 365 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0714September 2025: 5 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 2 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 7 kW, Vorjahr 13 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 9 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 12 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04182September 2025: 23 kW, Vorjahr 82 kWOktober 2025: 19 kW, Vorjahr 37 kWNovember 2025: 21 kW, Vorjahr 18 kWDezember 2025: 9 kW, Vorjahr 14 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 11 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 9 kWMärz 2026: 30 kW, Vorjahr 41 kWApril 2026: 23 kW, Vorjahr 28 kWMai 2026: 54 kW, Vorjahr 18 kWJuni 2026: 10 kW, Vorjahr 34 kWJuli 2026: 9 kW, Vorjahr 68 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 28 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
055109September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 109 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
36 49 kW -44 %
Heimsegment
2–30 kWp
25 205 kW -47 %
Gewerbe
>30 kWp
1 109 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 63 365 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Aken (Elbe) zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Aken (Elbe), segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Aken (Elbe) 47 Speicher mit zusammen 358 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,6 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-34 %
Anlagen
31
Kapazität
138 kWh
Ø/Anlage
4,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-3 %
Anlagen
16
Kapazität
220 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
47
Kapazität
358 kWh
Ø/Anlage
7,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Aken (Elbe) im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Aken (Elbe) 1,00 kW
Ø Anhalt-Bitterfeld 5,03 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Aken (Elbe) hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Aken (Elbe) auf?

Mit einer Speicherquote von 33 % gehört Aken (Elbe) zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 208 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Aktuell erzeugen 630 Solaranlagen in Aken (Elbe) eine Leistung von 7,1 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Aken (Elbe) rangiert auf Platz 10 von 10 im Landkreis Anhalt-Bitterfeld – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Aken (Elbe) mit 1,00 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Aken (Elbe)?

0638506386

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Aken (Elbe) — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Aken (Elbe) gibt es laut solarzubau.de aktuell 630 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,1 MW. Das entspricht 1,00 kW pro Einwohner.
208 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 33,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Aken (Elbe) [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-aken-elbe/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Aken (Elbe) installiert?

In Aken (Elbe) sind 7,1 MW PV-Leistung in 630 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 10 im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.153 Einwohner entspricht der Bestand 1,00 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Aken (Elbe) im Vergleich da?

Mit 1,00 kW pro Einwohner liegt Aken (Elbe) unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Anhalt-Bitterfeld belegt Aken (Elbe) Platz 10 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Aken (Elbe)?

In Aken (Elbe) sind 208 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 33,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Aken (Elbe)?

In den letzten 12 Monaten wurden in Aken (Elbe) 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 63 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Aken (Elbe)?

Aken (Elbe) liegt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld im Bundesland Sachsen-Anhalt. Im Landkreis Anhalt-Bitterfeld gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Aken (Elbe)?

In Aken (Elbe) entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 25 neuen Anlagen und 205 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Aken (Elbe)?

In Aken (Elbe) wurden in den letzten 12 Monaten 36 Balkonkraftwerke registriert (49 kW). Das sind -44 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Aken (Elbe)?

In Aken (Elbe) wurden in den letzten 12 Monaten 63 neue Solaranlagen mit insgesamt 365 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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