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79 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Sachsen-Anhalt · Burgenlandkreis

Photovoltaik in Hohenmölsen

21 % unter Bundesdurchschnitt

617 Anlagen mit 11,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Hohenmölsen, Landkreis Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 11,1 MW, verteilt auf 617 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 9.211 Einwohnern entspricht das 1,21 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Hohenmölsen liegt damit 21 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 29 von 33 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,4 MW neue Leistung hinzu – rund 3 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 42 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 18 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,21

kW
▼ -21 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,5

%

262 Speicher bei 617 Anlagen

Installiert

11,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+3 %

Solaranlagen

617

Einwohner

9.211

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hohenmölsen?

Segmentierter PV-Zubau in Hohenmölsen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Hohenmölsen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+13 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +13 %
  • Heimsegment▼ -35 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hohenmölsen: 355 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713September 2025: 6 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 10 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 4 kWMärz 2026: 13 kW, Vorjahr 12 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 9 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 8 kWJuli 2026: 8 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 10 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04896September 2025: 21 kW, Vorjahr 10 kWOktober 2025: 9 kW, Vorjahr 55 kWNovember 2025: 40 kW, Vorjahr 79 kWDezember 2025: 15 kW, Vorjahr 96 kWJanuar 2026: 34 kW, Vorjahr 60 kWFebruar 2026: 16 kW, Vorjahr 11 kWMärz 2026: 30 kWApril 2026: 32 kWMai 2026: 27 kW, Vorjahr 15 kWJuni 2026: 19 kW, Vorjahr 30 kWJuli 2026: 35 kW, Vorjahr 4 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 64 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
03875September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 75 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
51 77 kW +13 %
Heimsegment
2–30 kWp
27 277 kW -35 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 79 355 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hohenmölsen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hohenmölsen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hohenmölsen 58 Speicher mit zusammen 413 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +14 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+3 %
Anlagen
42
Kapazität
190 kWh
Ø/Anlage
4,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+14 %
Anlagen
16
Kapazität
223 kWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
58
Kapazität
413 kWh
Ø/Anlage
7,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Hohenmölsen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hohenmölsen 1,21 kW
Ø Burgenlandkreis 1,96 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hohenmölsen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hohenmölsen auf?

Auffällig hoch: 42 % aller Solaranlagen in Hohenmölsen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Mit 1,21 kW pro Kopf liegt Hohenmölsen noch unter dem Bundesschnitt. 617 Anlagen und 11,1 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Platz 29 von 33 im Landkreis Burgenlandkreis: Hohenmölsen liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Hohenmölsen?

0667906682

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hohenmölsen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hohenmölsen gibt es laut solarzubau.de aktuell 617 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,1 MW. Das entspricht 1,21 kW pro Einwohner.
262 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hohenmölsen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hohenmoelsen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hohenmölsen installiert?

In Hohenmölsen sind 11,1 MW PV-Leistung in 617 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 29 von 33 im Landkreis Burgenlandkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.211 Einwohner entspricht der Bestand 1,21 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hohenmölsen im Vergleich da?

Mit 1,21 kW pro Einwohner liegt Hohenmölsen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Burgenlandkreis belegt Hohenmölsen Platz 29 von 33. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hohenmölsen?

In Hohenmölsen sind 262 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hohenmölsen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hohenmölsen 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 79 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hohenmölsen?

Hohenmölsen liegt im Landkreis Burgenlandkreis im Bundesland Sachsen-Anhalt. Im Landkreis Burgenlandkreis gibt es insgesamt 33 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hohenmölsen?

In Hohenmölsen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 27 neuen Anlagen und 277 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 51 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hohenmölsen?

In Hohenmölsen wurden in den letzten 12 Monaten 51 Balkonkraftwerke registriert (77 kW). Das sind +13 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hohenmölsen?

In Hohenmölsen wurden in den letzten 12 Monaten 79 neue Solaranlagen mit insgesamt 355 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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