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137 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Niedersachsen · Diepholz

Photovoltaik in Affinghausen

Solaranlagen
123 Anlagen
Installierte Leistung
1,7 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,13 kW pro Kopf

37 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 123 Anlagen mit 1,7 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Affinghausen?

Affinghausen, Landkreis Diepholz (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-10-27 123 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 1,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 805 Einwohnern entspricht das 2,13 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Affinghausen liegt damit 37 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 32 von 44 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,1 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 46 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,13

kW
▲ +37 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,3

%

57 Speicher bei 123 Anlagen

Installiert

1,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,1 MW

+7 %

Solaranlagen

123

Einwohner

805

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Affinghausen?

Segmentierter PV-Zubau in Affinghausen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Affinghausen wächst das Heimsegment-Segment am stärksten (+36 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
6 11 kW -24 %
Heimsegment
2–30 kWp
9 104 kW +36 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 15 115 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Affinghausen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Affinghausen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Affinghausen wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Affinghausen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Affinghausen 2,13 kW
Ø Diepholz 2,28 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Affinghausen liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Affinghausen auf?

Auffällig hoch: 46 % aller Solaranlagen in Affinghausen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Affinghausen setzt stärker auf Solarenergie als der Bundesdurchschnitt. 123 Photovoltaik-Anlagen liefern zusammen 1,7 MW – ein Wert, der die Region in Niedersachsen überdurchschnittlich positioniert.

Einordnung

Affinghausen belegt Platz 32 von 44 im Landkreis Diepholz – leicht oberhalb des Landesmittels. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Affinghausen nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Diepholz

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Affinghausen: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

13,9 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

46 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

15 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstgemeinde bringt Affinghausen vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 76 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 11,4 kWp. Mit 23 Steckersolargeräten (6 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Affinghausen angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 46 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Affinghausen verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in Affinghausen läuft gebremst: 15 neue Anlagen mit 0,1 MW in zwölf Monaten sind 143 Watt je Einwohner, rund 32 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Niedersachsens. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 15 % weitgehend stabil.

In Niedersachsen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, seit 2025 auch für Wohngebäude und Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Affinghausen?

27257

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Affinghausen — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Affinghausen gibt es laut solarzubau.de aktuell 123 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,7 MW. Das entspricht 2,13 kW pro Einwohner.
57 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Affinghausen [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-affinghausen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Affinghausen installiert?

In Affinghausen sind 1,7 MW PV-Leistung in 123 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 32 von 44 im Landkreis Diepholz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 805 Einwohner entspricht der Bestand 2,13 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Affinghausen im Vergleich da?

Mit 2,13 kW pro Einwohner liegt Affinghausen über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Diepholz belegt Affinghausen Platz 32 von 44. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Affinghausen?

In Affinghausen sind 57 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Affinghausen liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Affinghausen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Affinghausen 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 15 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 143 Watt in zwölf Monaten, rund 32 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Niedersachsen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Affinghausen üblich?

Eine typische Dachanlage in Affinghausen hat 11,4 kWp; das ist der Durchschnitt der 94 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 76 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstgemeinde wie Affinghausen stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, Scheunen und Stallgebäude. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 35 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 23 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Affinghausen?

Affinghausen liegt im Landkreis Diepholz im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Diepholz gibt es insgesamt 44 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Affinghausen?

In Affinghausen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 9 neuen Anlagen und 104 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Affinghausen?

In Affinghausen wurden in den letzten 12 Monaten 6 Balkonkraftwerke registriert (11 kW). Das sind -24 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Affinghausen?

In Affinghausen wurden in den letzten 12 Monaten 15 neue Solaranlagen mit insgesamt 115 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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