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Landkreis Erding vs. Landkreis Mühldorf a. Inn

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Der Landkreis Erding und der Landkreis Mühldorf a. Inn grenzen aneinander, beim Solarausbau trennt sie einiges: Der Landkreis Mühldorf a. Inn erreicht 3,28 kW je Einwohner, der Landkreis Erding 2,50 kW, das ist 31 % mehr. In Summe sind es 350,7 MW (16.875 Anlagen) gegen 400,2 MW (17.659 Anlagen), beide in Bayern. Datenstand im Marktstammdatenregister: 27.10.2026.

Landkreis Erding
3:3
Landkreis Mühldorf a. Inn
140.127Einwohner122.037
Solar Score
23
18
Leistung
350,7 MW
400,2 MW
Pro Kopf
2,50 kW
3,28 kW
Zubau/Kopf
0,40 kW
0,21 kW
Anlagen
16.875
17.659
Speicherquote
43,7%
37,1%

Woher der Unterschied kommt

Strukturell ähneln sich beide Kreise: Gewerbe- und Freiflächenanlagen stellen 54 % der Leistung im Landkreis Erding und 53 % im Landkreis Mühldorf a. Inn. Der Unterschied entsteht also überwiegend auf den Dächern. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich der Zubau im Landkreis Erding um minus 17 % verändert, im Landkreis Mühldorf a. Inn um minus 44 %.

Kurz gesagt: Der Landkreis Mühldorf a. Inn führt beim Bestand je Einwohner, der Landkreis Erding beim aktuellen Zubau, der Landkreis Erding bei der Speicherquote.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Erding oder Mühldorf a. Inn?

Der Landkreis Mühldorf a. Inn liegt vorn: 3,28 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 2,50 kW im Landkreis Erding, das ist 31 % mehr. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (140.127 im Landkreis Erding, 122.037 im Landkreis Mühldorf a. Inn) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, im Landkreis Erding oder im Landkreis Mühldorf a. Inn?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Erding 55,5 MW neue Leistung aus 1.638 Anlagen hinzu, im Landkreis Mühldorf a. Inn 25,4 MW aus 1.422 Anlagen. Je Einwohner sind das 0,396 kW gegenüber 0,208 kW, der Landkreis Erding baut also derzeit 90 % schneller aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, im Landkreis Erding oder im Landkreis Mühldorf a. Inn?

Der Landkreis Erding kommt auf eine Speicherquote von 43,7 % (7.381 Batteriespeicher auf 16.875 Solaranlagen), der Landkreis Mühldorf a. Inn auf 37,1 % (6.552 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

Weitere Nachbarschaftsvergleiche

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.