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Landkreis Bamberg vs. Landkreis Kitzingen

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Der Landkreis Kitzingen hat mit 4,73 kW je Einwohner 43 % mehr Photovoltaik-Leistung installiert wie der Landkreis Bamberg (3,31 kW). Absolut stehen 488,7 MW aus 19.369 Anlagen im Landkreis Bamberg 432,0 MW aus 13.461 Anlagen im Landkreis Kitzingen gegenüber, beide in Bayern. Grundlage sind die Meldungen im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur mit Stand 27.10.2026.

Landkreis Bamberg
3:3
Landkreis Kitzingen
147.777Einwohner91.287
Solar Score
24
28
Leistung
488,7 MW
432,0 MW
Pro Kopf
3,31 kW
4,73 kW
Zubau/Kopf
0,40 kW
0,52 kW
Anlagen
19.369
13.461
Speicherquote
42,6%
42,1%

Woher der Unterschied kommt

Strukturell ähneln sich beide Kreise: Gewerbe- und Freiflächenanlagen stellen 65 % der Leistung im Landkreis Bamberg und 72 % im Landkreis Kitzingen. Der Unterschied entsteht also überwiegend auf den Dächern. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich der Zubau im Landkreis Bamberg um minus 49 % verändert, im Landkreis Kitzingen um plus 39 %.

Kurz gesagt: Der Landkreis Kitzingen führt beim Bestand je Einwohner, der Landkreis Kitzingen beim aktuellen Zubau, der Landkreis Bamberg bei der Speicherquote.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Landkreis Bamberg oder Kitzingen?

Der Landkreis Kitzingen liegt vorn: 4,73 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 3,31 kW im Landkreis Bamberg, das ist 43 % mehr. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (147.777 im Landkreis Bamberg, 91.287 im Landkreis Kitzingen) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, im Landkreis Bamberg oder im Landkreis Kitzingen?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Kitzingen 47,5 MW neue Leistung aus 1.250 Anlagen hinzu, im Landkreis Bamberg 58,5 MW aus 2.120 Anlagen. Je Einwohner sind das 0,520 kW gegenüber 0,396 kW, der Landkreis Kitzingen baut also derzeit 31 % schneller aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, im Landkreis Bamberg oder im Landkreis Kitzingen?

Der Landkreis Bamberg kommt auf eine Speicherquote von 42,6 % (8.255 Batteriespeicher auf 19.369 Solaranlagen), der Landkreis Kitzingen auf 42,1 % (5.664 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

Weitere Nachbarschaftsvergleiche

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.