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48 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Lörrach

Photovoltaik in Zell im Wiesental

52 % unter Bundesdurchschnitt

466 Anlagen mit 4,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Zell im Wiesental, Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 466 Solaranlagen und 4,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 6.204 Einwohnern entspricht das 0,73 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Zell im Wiesental liegt damit 52 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 30 von 32 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,3 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 48 % und eine mittlere Anlagengröße von 9,7 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,73

kW
▼ -52 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,3

%

225 Speicher bei 466 Anlagen

Installiert

4,5 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+7 %

Solaranlagen

466

Einwohner

6.204

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Zell im Wiesental?

Segmentierter PV-Zubau in Zell im Wiesental — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Zell im Wiesental wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+51 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+51 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +51 %
  • Heimsegment▼ -27 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Zell im Wiesental: 313 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612September 2025: 2 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 6 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
02957September 2025: 37 kW, Vorjahr 36 kWOktober 2025: 31 kW, Vorjahr 56 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 24 kWDezember 2025: 11 kW, Vorjahr 57 kWJanuar 2026: 42 kW, Vorjahr 43 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 37 kWMärz 2026: 36 kWApril 2026: 27 kW, Vorjahr 27 kWMai 2026: 32 kW, Vorjahr 18 kWJuni 2026: 17 kW, Vorjahr 16 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 22 kW, Vorjahr 43 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe — kein Zubau in den letzten 24 Monaten
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
31 46 kW +51 %
Heimsegment
2–30 kWp
24 267 kW -27 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 56 313 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Zell im Wiesental zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Zell im Wiesental, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Zell im Wiesental 34 Speicher mit zusammen 287 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,4 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-10 %
Anlagen
20
Kapazität
93 kWh
Ø/Anlage
4,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-13 %
Anlagen
14
Kapazität
194 kWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
34
Kapazität
287 kWh
Ø/Anlage
8,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Zell im Wiesental im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Zell im Wiesental 0,73 kW
Ø Lörrach 0,95 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Zell im Wiesental hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Zell im Wiesental auf?

225 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Zell im Wiesental – eine Quote von 48 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

4,5 MW Solarleistung aus 466 Anlagen – Zell im Wiesental hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Baden-Württemberg gegeben.

Einordnung

Platz 30 von 32 im Landkreis Lörrach: Zell im Wiesental liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Lörrach

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Zell im Wiesental?

79669

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Zell im Wiesental — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Zell im Wiesental gibt es laut solarzubau.de aktuell 466 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,5 MW. Das entspricht 0,73 kW pro Einwohner.
225 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Zell im Wiesental [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-zell-im-wiesental/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Zell im Wiesental installiert?

In Zell im Wiesental sind 4,5 MW PV-Leistung in 466 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 30 von 32 im Landkreis Lörrach. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.204 Einwohner entspricht der Bestand 0,73 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Zell im Wiesental im Vergleich da?

Mit 0,73 kW pro Einwohner liegt Zell im Wiesental unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Lörrach belegt Zell im Wiesental Platz 30 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Zell im Wiesental?

In Zell im Wiesental sind 225 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Zell im Wiesental?

In den letzten 12 Monaten wurden in Zell im Wiesental 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 56 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Zell im Wiesental?

Zell im Wiesental liegt im Landkreis Lörrach im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Lörrach gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Zell im Wiesental?

In Zell im Wiesental entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 24 neuen Anlagen und 267 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 31 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Zell im Wiesental?

In Zell im Wiesental wurden in den letzten 12 Monaten 31 Balkonkraftwerke registriert (46 kW). Das sind +51 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Zell im Wiesental?

In Zell im Wiesental wurden in den letzten 12 Monaten 56 neue Solaranlagen mit insgesamt 313 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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