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72 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Alzey-Worms

Photovoltaik in Wöllstein

28 % unter Bundesdurchschnitt

435 Anlagen mit 4,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wöllstein, Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz kommt mit Stand 2026-08-28 auf 435 Solaranlagen und 4,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 4.492 Einwohner sind das 1,09 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Wöllstein liegt damit 28 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 68 Regionen in diesem Umfeld belegt Wöllstein damit Platz 61 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,0 MW, das entspricht etwa 21 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 44 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,09

kW
▼ -28 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,1

%

192 Speicher bei 435 Anlagen

Installiert

4,9 MW

Zubau 12 Mon.

1,0 MW

+21 %

Solaranlagen

435

Einwohner

4.492

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wöllstein?

Segmentierter PV-Zubau in Wöllstein — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Wöllstein setzt weiter auf Gewerbe — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+3 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -48 %
  • Heimsegment▲ +3 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Wöllstein: 1.006 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
047September 2025: 5 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 7 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 7 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03162September 2025: 19 kW, Vorjahr 13 kWOktober 2025: 16 kW, Vorjahr 19 kWNovember 2025: 44 kW, Vorjahr 45 kWDezember 2025: 62 kW, Vorjahr 22 kWJanuar 2026: 9 kW, Vorjahr 55 kWFebruar 2026: 10 kW, Vorjahr 56 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 25 kWApril 2026: 27 kW, Vorjahr 21 kWMai 2026: 39 kW, Vorjahr 10 kWJuni 2026: 43 kW, Vorjahr 14 kWJuli 2026: 49 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 48 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0269538September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 102 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 538 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
22 29 kW -48 %
Heimsegment
2–30 kWp
31 337 kW +3 %
Gewerbe
>30 kWp
4 640 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 57 1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wöllstein zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wöllstein, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Wöllstein 42 Speicher mit zusammen 383 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +42 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+23 %
Anlagen
26
Kapazität
154 kWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+42 %
Anlagen
15
Kapazität
198 kWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
32 kWh
Ø/Anlage
32 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
42
Kapazität
383 kWh
Ø/Anlage
9,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Wöllstein im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wöllstein 1,09 kW
Ø Alzey-Worms 1,87 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Wöllstein hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Wöllstein auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 44 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 192 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Wöllstein setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Wöllstein stehen bislang 435 Solaranlagen mit insgesamt 4,9 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Wöllstein belegt aktuell Platz 61 von 68 im Landkreis Alzey-Worms. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Alzey-Worms

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Welche Postleitzahl gehört zu Wöllstein?

55597

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wöllstein — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wöllstein gibt es laut solarzubau.de aktuell 435 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,9 MW. Das entspricht 1,09 kW pro Einwohner.
192 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wöllstein [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-woellstein/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wöllstein installiert?

In Wöllstein sind 4,9 MW PV-Leistung in 435 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 61 von 68 im Landkreis Alzey-Worms. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.492 Einwohner entspricht der Bestand 1,09 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wöllstein im Vergleich da?

Mit 1,09 kW pro Einwohner liegt Wöllstein unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Alzey-Worms belegt Wöllstein Platz 61 von 68. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wöllstein?

In Wöllstein sind 192 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wöllstein?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wöllstein 1,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 57 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 21 Prozent – rund 21 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wöllstein?

Wöllstein liegt im Landkreis Alzey-Worms im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Alzey-Worms gibt es insgesamt 68 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wöllstein?

In Wöllstein entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 4 neuen Anlagen und 640 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 31 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wöllstein?

In Wöllstein wurden in den letzten 12 Monaten 22 Balkonkraftwerke registriert (29 kW). Das sind -48 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wöllstein?

In Wöllstein wurden in den letzten 12 Monaten 57 neue Solaranlagen mit insgesamt 1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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